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Jewel of the Danube (Hungarian Only) »

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Szentendre einst und heute

Wißt ihr, wo Szentendre liegt? Diese kleine Stadt liegt am rechten Donauufer, zwischen Buda, Visegrád und Esztergom ... Eine wunderschöne Landschaft! Vor dem Städtchen die Kleine - Donau, vor unseren Augen die Insel voll mit fruchtbaren Dörfern: weiter die Große - Donau, dort die Ruinen einer römischen Steinbrücke. Hinter dem Städtchen und links überall Weingärten und wunderbare Berge... Dann das schöne Tal zwischen Szentendre, Pomáz und Buda, wie ein riesiges Amphitheater... Wunderschöne Landschaft, Reichtum, guter Wein, herrliches Wasser. Was will man mehr?

 Diese Zeilen schrieb über seine Heimatstadt in seinem mit biographischen Elementen durchwobenen Roman über den ungarischen Freiheitskampf von 1848 - 49, "Respektus Vásza", Jakov Ignjatovics vor mehr als hundert Jahren. In den begeisterten Sätzen des serbischen Schriftstellers leben nicht nur die Gefühle seiner Ahnen, die in Szentendre eine neue Heimat gefunden hatten, weiter. Ignjatovic drückte die Eindrücke der Menschen jedes Zeitalters aus, indem er diese Zeilen über Szentendre schrieb. Die Schönheit der Landschaft, die eine mediterrane Stimmung verbreitet, hat jeden von der Römerzeit bis heute einfach gefesselt.


Ulcisia Castra

Szentendre zur Römerzeit

Die Ostgrenze des Römischen Reiches bildete die Donau. Ein wichtiges Bollwerk des Befestigungssystems am Donauufer, des Limes, war die Ulcisia Castra - auf Deutsch Burg der Wölfe - von Szentendre. In den ersten Jahren des 2. Jahrhunderts wurde sie auf dem Gebiet gebaut, dessen Grenzen heute der Dunakanyar Ring, die Paprikabíró Straße und der Római Sánc Weg bilden. Die bis Anfang des 5. Jahrhunderts existierende Festung konnte eine Garnison von 1000 Mann aufnehmen. Ihre Bedeutung zeigt, daß sich hier sogar römische Kaiser - Septimius Severus 202, Caracalla 214 und Valentinianus 375 - aufhielten. In der vicus militaris, die Festung umgebenden zivilen Siedlung lebten die Angehörigen der Soldaten, sowie die Handwerker und Kaufleute, die die Garnison versorgten.

Grabmal einer römischen Familie im Treppenhaus des Rathauses.

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Während die Festung und die Siedlung zum Schutz der Reichsgrenze errichtet wurden, entstanden die römischen Villen am Rande der Stadt aus anderen Gründen. Im Kreise der ausgedienten Beamten und Veteranen der Legion aus der Provinzhauptstadt Aquincum wurde es zur Mode, ein Gut am Rande der Stadt zu besitzen, darauf eine Villa zu bauen und dort Landwirtschaft zu treiben. Die Römer hatten Sinn für die Naturschönheiten. Sie bauten ihre Villen an den schönsten Orten, unter anderem in Pismány, Bubán, am Dömör - Tor und an der Ókuti - Quelle. Letzteres gehört heute zum Gebiet des Ethnographischen Freilichtmuseums. Entlang einer Straße, die aus Ulcisia Castra führte, wurden die Grundmauern der Villa Rustica von Archäologen restauriert. Den Haupteingang des Gebäudekomplexes mit zweiundfünfzig Zimmern schmückte eine Säulenhalle. Die mit Luft beheizten Räumlichkeiten mit Marmorfußboden und das Badehaus waren mit Fresken an den Wänden und auf der Decke verziert. In den Rohren der Wasserleitungen floß das Wasser der Ókuti - Quelle. Der Hof mit Atrium, die Wirtschaftsgebäude und die Werkzeugfunde weisen darauf hin, daß die Besitzer Weinbau und ein Gasthaus betrieben.

Szentendre erlebte ihre erste Blütezeit im Zeitalter des Römischen Reiches. Die Römer erschufen hier als erste eine Zivilisation mit Straßen, einem Wasserleitungsnetz, Steinhäusern, einer Industrie, Handel und einem organisierten Gesellschaftsleben.

Heute bewahren das Andenken der Römer einige Mauerreste - aufbewahrt in dem Freilicht - Lapidarium entlang des Dunakanyar - Rings - und Straßennamen wie z. B. Õrtorony (Wachturm) Straße, Római temetõ (Römischer Friedhof) Straße, Római várkert (Römischer Burghof) Straße oder Ulcisia Gasse. Die gewaltigen römischen Bauarbeiten beeinflußen bis heute die Struktur unserer Stadt.

Der Weg (limes) von Aquincum nach Szentendre führte entlang der heutigen Dózsa György und Kossuth Lajos Straßen, vorbei an dem Haupttor des römischen Lagers, das auf die Donau blickte, und führte weiter am Hauptplatz und der Bogdányi Straße in Richtung Norden.

Ende des 5. Jahrhunderts eroberten die Hunnen die Landschaft. Den Hunnen folgten germanische Völker, von denen die Spuren der Langobarden in Pannonia gefunden wurden. Die freigelegten annähernd hundert Gräber bilden den größten bisher bekannten Friedhof der Langobarden in Ungarn. Die zweieinhalb jahrhundertelange Herrschaft der Awaren, die den Langobarden folgten, hat hier mehrere Denkmäler. Die wertvollsten sind die prachtvollen Grabfunde aus Gold und Silber, die darauf schließen lassen, daß Anfang des 7. Jahrhunderts Szentendre ein Zentrum eines Awarenstammes gewesen sein soll. Diese Meisterwerke der Goldschmiedekunst werden im Nationalmuseum in Budapest aufbewahrt.

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Bei Ausgrabungen gefundene römische Grabmäler im römischen Lapidarium.



Sanctus Andreas

Szentendre im Mittelalter

Die Ungarn nahmen Szentendre und ihre Umgebung im 9. Jahrhundert in Besitz. Der Stammesfürst der Landnahme, Árpád, und sein Gefährte, der Feldherr Kurszán eroberten die Ortschaft. Das Heer und das Volk benutzte die hiesige römische Festung. Ihre Siedlung wurde nördlich der Festung, an der Stelle, wo heute das Orban - Kreuz steht, errichtet. Nach Ergebnissen der Ausgrabungen ließen sie sich bereits im 10. Jahrhundert hier begraben.

Drei Generationen später wurde Taksony zum Fürsten, und er bestimmte das heutige Szentendre als Sommerunterkunft seines Feldherren Apor. Das ist uns aus einer bereits 1002 ausgestellten Urkunde - die heute im Archiv des Kapitels in Veszprém aufbewahrt wird - bekannt. In der Urkunde steht, König Stephan, der Staatsgründer, hätte dem Bistum von Veszprém u. a. ein Dorf im Komitat Visegrád geschenkt. Das Dorf liege am Ufer der Donau, rechts von ihm finde man bis zum Apor (ausgesprochen: Apor - ügy) eine Mündung. "Ügy" bedeutete in der alten ungarischen Sprache "Wasser". Die Historiker sind einig, daß das "Wasser des Apor" den Bükkös - Bach, und das nicht benannte Dorf das heutige Szentendre bezeichnen.

Zu der Zeit der Staatsgründung wird also Szentendre in einer Urkunde zuerst nicht genau benannt, sondern nur mit einem Hinweis auf den Bükkös - Bach. Deshalb hat der Bükkös - Bach für die Bürger von Szentendre nicht nur als Naturgebilde sondern auch als ein stadthistorischer Beitrag eine Bedeutung.

Im 12. Jahrhundert fungiert Szentendre schon als Urkundengebersitz. Sein Name, in seiner natürlichen Form - Sanctus Andreas - kommt zuerst 1146 im Testament des bischöflichen Notars von Sanctus Andreas, des "Hospes" (lat. "Gast") Fulco vor. Das Testament wurde noch im gleichen Jahr von König Géza II. in einer Urkunde - ausgestellt im Königshof in Szentendre - bestätigt.

Die Königshöfe - wie in der Region Óbuda und Visegrád auch - dienten am Anfang als Rastplätze für den ständig reisenden König und seiner Begleitung. Die Königshöfe waren befestigt und hatten eine Kirche, bei der an jedem Sonntag Märkte gehalten wurden. Der Königshof von Szentendre stand wahrscheinlich an der Stelle des heutigen Rathauses. Die Stadt bekam ihren Namen vom Heiligen Andreas, dem Schutzpatronen der Kirche, die auf dem Hügel hinter dem Königshof stand.

Im Vergleich zu anderen, glücklicheren Städten blieben in Szentendre nur wenige Funde aus dem Mittelalter erhalten. Deshalb ist jede Urkunde und jedes geschnitzte Steinstück so wertvoll für die Nachwelt. Mittelalterliche Sonnenuhr am Stützpfeiler der Pfarrkirche. aII - 1.TIF (88660 bytes)

Die spätere mittelalterliche Siedlung entwickelte sich um den einstigen Königshof und um die Kirche herum, dem römischen Weg entlang, ungefähr an der Stelle der heutigen Innenstadt. Während der Ausgrabungen in der Innenstadt sind Reste mehrerer mittelalterlichen Gebäude, und sogar die alte Stadtmauer gefunden worden.

Im 13. Jahrhundert war Szentendre Sitz des Archidiakons, also ein kirchliches Zentrum des Komitats Pilis. Die Rolle und die Bedeutung der Stadt wurde von der geographischen Lage - die Stadt lag zwischen den beiden ungarischen königlichen Hauptstädten, Esztergom und Buda - bestimmt. In den Urkunden aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert findet man Hinweise auf die Sankt Andreas Kirche, auf die Rechte der Bewohner von Sanctus Andreas auf Fischerei, Baumtransportierung, Lieferung per Schiff und per Wagen, auf die Zollfreiheit auf dem Weg zwischen Buda und Esztergom, auf die Weingärten und Äcker der Stadt, auf die Mühlen am Bükkös - Ufer und auf die Häuser des Adels.

Nach der Eroberung von Buda (1541) geriet auch Szentendre in die Hände der Türken. Während der 150jährigen türkischen Herrschaft wurde die Stadt fast völlig zerstört, und sie wurde erst 1684 von den Türken befreit, und einige Jahre war sie das Aufmarschgebiet des christlichen Heeres, das Buda rückzuerobern versuchte.

Eine Gedenktafel bewahrt das Andenken der von Karl von Lothringen gewonnenen Schlacht bei Szentendre (1684) an der Wand eines Hauses in der Károly Straße.

Die Kirche auf dem Burghügel überstand die türkische Herrschaft mit großer Beschädigung. Sie wurde 26 Jahre nach der Befreiung von den Türken, im Jahre 1710 wieder aufgebaut. In dieser Zeit erhielt sie ihre heutige, barocke Form. Sie wurde zum letzten Mal 1987 - 88 durch eine in der Nachkriegsgeschichte der Stadt beispiellose bürgerliche Initiative wieder restauriert. Die römisch - katholische Pfarrkirche auf dem Burghügel ist heute eine der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt, das einzige Gebäude aus dem Mittelalter, und zugleich das Symbol und das Herz der Stadt. Der Kirchenplatz ist im Sommer Schauplatz für verschiedene Veranstaltungen, und der Platz ist ein idealer Aussichtspunkt, von wo man das Panorama der von den Serben bereits im 18. Jahrhundert gebauten Stadt betrachten kann.


Szveti Ondrej

Die serbische Stadt

Mit dem Vorrücken der Türken auf dem Balkan zogen immer mehr kirchliche und weltliche Herrscher des Balkans nach Norden. Sie hofften darauf, daß die Türken Ungarn nicht mehr erobern können. Laut einiger Quellen erschienen die Bulgaren, dann die Dalmatiner bereits im 15. Jahrhundert in Szentendre. Die letzte und größte Gruppe - etwa 6000 Menschen - der Flüchtlinge kam erst nach der türkischen Herrschaft, im Jahre 1690 in die verwüstete und fast unbewohnte Stadt. Der Anführer dieser Flüchtlinge war der Patriarch Arsenije Carnojevics III.

Prunktor im "Copf - Stil" in der Mauer der Preobrazsenszka. Die Schmiedeisen - Torflügel wurden vom Schmieden József Olhauser zwischen 1803 und 1806 geschmiedet. Die weit und breit bekannte serbische Kirmes wird seit langem in der Kirche und auf deren Hof gefeiert.

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Die Flüchtlinge aus den verschiedensten Gebieten und Ortschaften des Balkans bewahrten auch hier ihre Zusammengehörigkeit. Sie bauten ihre Kirchen - anfangs nur aus Holz - unter der Führung ihrer Geistlichen einzeln auf, und ließen sich um diese Kirchen nieder. Einige Jahrzehnte später bauten sie an der Stelle der Holzkirchen neue aus Stein und Ziegeln. Wir haben Kenntnisse über acht Kirchen und von diesen acht Kirchen stehen heute sieben. Vier von diesen Kirchen haben Namen, die auf die Gebiete hinweisen, aus denen die Flüchtlinge kamen.

Die Pozserovácer aus Serbien bauten die Kirche Pozsarevacska, die an der Ecke Kossuth Lajos Straße und Vuk Karadzsics Platz steht, die Csiprovácer aus Syrmien bauten die Csiprovacska (heute Peter - Paul römisch - katholische Kirche), die Opovácer die Opovacska (heute reformierte Kirche) und die Belgrader die Beográd oder Száborna, die heutige Bischofskirche. Die römisch - katholische Kirche in Izbég wurde ursprünglich auch als serbische Kirche gebaut. Die Preobrazsenszka wurde von Gerbern ("Tobakosok") gebaut. Die griechischen Händler bauten die Blagovestenszka zum Ehren Mariä Verkündigung. Alle der serbischen Kirchen in Szentendre wurden im 18. Jahrhundert gebaut, und sind bedeutende Kunstwerke der ungarischen barocken Architektur. Die Interieure der Kirchen sind Meisterwerke der prawoslawischen kirchlichen Kunst.

Das serbische Bürgertum baute aber nicht nur Kirchen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde ein imposantes Schulgebäude gebaut. Ein Schüler dieser Schule, Pál Szofrics, beschrieb auf bildhafte Weise den Innenraum des Gebäudes. Sein Werk "Meine Schuljahre aus dem Leben in der serbischen Volksschule vor einem halben Jahrhundert in Szentendre, Ungarn" wurde 1910 im serbischen Nis herausgegeben.

aIII-4.JPG (8447 bytes) Das Postament des Gedenkkreuzes auf dem Hauptplatz ist - wie der Platz selbst - dreieckig. Auf der einen Seite die altslawische Inschrift: "Dieses heilige Kreuz ließ die Handelsgesellschaft Serbischer Privilegisierten von Szentendre im Jahre 1763 errichten." Auf der anderen Seite steht: "Restauriert von derselben Gesellschaft mit einer liebevollen Zuwendung im Jahre 1836." Auf der dritten Seite ist nur soviel zu lesen: "Restauriert 1901." Drei Inschriften - drei Jahrhunderte.

Die katholischen Dalmatiner lebten in einem eigenen Stadtviertel, nahe der römisch - katholischen Kirche auf dem Burghügel, auf dem Klisszán - und auf dem Szamár(Esel) - Berg.

Dank den agilen Anführern der Serben bekamen sie für ihre Verdienste im Krieg gegen die Türken vom kaiserlichen Hof zahlreiche Privilegien: freie Ausübung der Religion, freie Wahl ihrer Richter, Recht zur Schulengründung, freier Sprachgebrauch und bedeutende Steuerbegünstigungen. Die Privilegien und die fleißige Arbeit trugen gemeinsam ihre Früchte. An Stelle des mittelalterlichen Szentendre finden wir Mitte des 18. Jahrhunderts eine florierende serbische Bürgerstadt.

aSZERB1.TIF (207984 bytes) Das Schmiedeisentor der Bischofskirche - eine Arbeit des Schmieden Márton Ginesser - gilt als ein Meisterwerk des Spätbarock in Ungarn. Grabmäler aus Marmor mit altslawischer Schrift bewahren in der Mauer der orthodoxen Bischofskirche das Andenken der einstigen serbischen Famimlien. Hier wurde auch die Asche des namhaften Komponisten Tihamér Vujicsics untergebracht.

Dieser Reichtum hatte drei wesentliche Quellen: den Weinbau, die Industrie, den Handel und den Transport. Zwei bis drei Generationen später wurde die Weinproduktion verzehnfacht und der ausgezeichnete Rotwein kam auf dem Wasserweg und auf Land bis nach Österreich, Tschechien und Polen.

Um die Größe der Industrie und des Handels zu illustrieren zählen wir nur auf, welche Zünfte die zeitgenössischen Quellen erwähnen. In der Textilindustrie Schneider - , Hutmacher - , Deckenmacher - , Teppichmacher - , Kürschner - und Blusenschneidermeister; in der Holzindustrie Holzfäller, Zimmermänner, Tischler, Tapezierer und Böttcher; in der Lederindustrie Korduanmacher, Gerber, Stiefelmacher, Kürschner und Sattelmacher; in der Metallindustrie arbeiteten Goldschmiede, Hufschmiede und Wagenmacher. In Szentendre lebten außerdem Schiffer, Fährmänner, Müller, Droschkenkutscher, Schiffzieher, Seifensieder, Malermeister, Bäcker und Pfeifenmacher.

Die reichsten Bürger der Stadt waren die Händler, die auch Weingärten besaßen. Sie schlossen sich bereits 1698 unter dem Namen "Serbische Privilegierte Handelsgesellschaft von Szentendre" in eine Interessengemeinschaft zusammen. Ihre Zunft existierte für eineinhalb Jahrhunderte. Sie bauten 1763 am Hauptplatz ein Gedenkkreuz aus Dankbarkeit, weil Szentendre der großen Pestepidemie entging. Das Krämerkreuz verkündet seither die Liebe der Serben, die Szentendre wiedergebaut und zu ihrer Blüte gebracht hatten, zu ihrer Stadt.

Die serbischen Händlerfamilien bauten ihre mehrstöckigen Häuser vor allem auf dem Hauptplatz und in ihrer unmittelbaren Umgebung, also in der heutigen Dumtsa Jenõ Straße, in der Bogdányi Straße, in der Görög Straße und am Donauufer auf. Sie lagerten den Wein in ihren riesigen - oft mehrstöckigen - Kellern; das Geschäft wurde im Erdgeschoß eingerichtet; auf dem ersten Stock lebte der Händler mit r Familie und der große Dachraum diente als Speicher. Beim Bau wurden die Baumaterialien der römischen und mittelalterlichen Häuserruinen benutzt. Die Häuser wurden oft auf die Grundmauern der früheren Häuser gebaut. So entstand das heutige Gesicht der Innenstadt: einfache Häuser im Stile der Rokoko und des Barock im Rahmen des mittelalterlichen Straßennetzes.

Die Bedeutung der Stadt wurde auch dadurch größer, daß sie neben dem Reichtum ein kulturelles und kirchliches Zentrum der Serben in Ungarn war. Zuerst wurde die Stadt zum Sitz des Patriarchen und später auch zur Residenz des griechisch - orthodoxen Bistums. Die orthodoxen Kirchenväter spielten immer eine Rolle bei der Bewahrung und Vermehrung der wirtschaftlichen und politischen Privilegien der Serben. Viele Geistlichen stammten aus den reichen Familien von Szentendre. Viele von ihren Söhnen kämpften als hochrangige Offiziere im kaiserlichen Heer in den napoleonischen Kriegen.

Die wohlhabenden "Tabakos"‚ d. h. Gerber, ließen die Kirche Preobrazsenszka 1746 bauen. Ihre Ikonostase ist eines der schönsten orthodoxen Sakralkunstwerke in Ungarn. Auf der Außenseite ein restauriertes Fresko: die biblische Szene "Verklärung Christi" weist auf den Titel der Kirche hin.

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Eine typische Figur dieser Zeit war Mátyás Ráby, der - wie er in seiner Autobiographie berichtet - 1784 vom Kaiser Joseph II. nach Szentendre geschickt wurde, um den Amtsmißbrauch des Magistraten zu untersuchen. Mór Jókai, der große ungarische Märchenerzähler machte Ráby in seinem Roman "Rab Ráby" zur Leitfigur des Kampfes der Armen. Die Folge des aus dem Roman gedrehten Filmes ist, daß er in der Stadt als ein Freiheitskämpfer verehrt wird, und ein Platz und sogar ein Restaurant wurde nach ihm benannt.


Szent - Endre

Die Zeit der Veränderung

Auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - genauso wie in den vorigen Jahrzehnten - wüteten große Überschwemmungen und Feuer in der Stadt und zerstörten das Vermögen vieler Bürger. Das größte Hochwasser - das im übrigen eine landesweite Katastrophe war -ereignete sich am 13. März 1838, und es überflutete die niedriger liegenden Teile der Stadt. 177 Häuser sind eingestürzt. An den Wänden einiger Häuser in der Peter - Paul und der Kör Straße zeigen einige Gedenktafel aus dieser Zeit den Wasserstand. "Die Wasser hohe den 14 marz, 1838" - lautet die Inschrift.

Die Stadt bewahrt die Stimmung des 18. Jahrhunderts. Haus mit Steinfensterrahmen auf dem Szamárhegy (Eselsberg). Solche und ähnliche Details verleihen der menschenfreundlichen Kleinstadt die Schönheit. aIV - 2.TIF (85702 bytes)

Während die Überschwemmungen "nur" auf dem Flachland Schäden verursachten, betraf die Reblausepidemie von 1882 die ganze Bevölkerung der Stadt. Die Zerstörung der florierenden Weinkultur war eine Katastrophe, weil in den früheren Jahrzehnten jeder sein Vermögen in Weingüter investierte, so rentabel war der Weinbau. Die Bürger, die Weingärten besaßen, gingen einer nach dem anderen bankrott. Die Arbeiter und die Taglöhner wurden noch ärmer. (Laut Aufzeichnungen wuchs an Stelle der Weingärten der Wald auf dem Kõ(Stein) - Berg wieder.)

Mit der Entfaltung der Industrie und der Entwicklung des Verkehrs auf anderen Gebieten Ungarns war die Handwerkerindustrie der Stadt nicht mehr wettbewerbsfähig und rentabel genug. Wegen Kapitalmangels konnte sich die Fabrikindustrie nicht entfalten. Es wurden zwar eine Ziegelfabrik, eine Bräuerei, eine Ölmühle gegründet, Papier wurde hergestellt, die Wagen - und Werkzeugproduktion ging los und in der Stadt arbeitete eine Sägemühle, doch all diese galten wegen der Kapazität und der Zahl der Beschäftigten nur als Kleinbetriebe.

Bis zum Ende des Jahrhunderts nahm der Untergang der Stadt sein Ende. Jenõ Dumtsa, der Richter und später erster Bürgermeister des organisierten Bürgermeisteramtes der Stadt, ließ das Gebiet an den Grenzen der Stadt entsumpfen. Dadurch bekamen die Einwohner eine größere Fläche an Ackerland. An Stelle der zersörten Weingärten wurden innerhalb einiger Jahre mehrere tausende Obstbäume gepflanzt. Auch die Tierzucht blühte auf.

Die 1888 in Gang gesetzte Vorortbahn brachte im Leben der Einwohner eine große Veränderung. Immer mehr Menschen fanden Arbeit in der rasch industrialisierenden Hauptstadt. Auch die erste Dampfschifflinie wurde auf der Donau in Gang gesetzt.

aIV - 1.TIF (85694 bytes) Die Büste des serbischen Schriftstellers Jakov Ignatovics in der Nähe seines Geburtshauses, in der nach ihm

benannten Straße. Das 1977 errichtete Denkmal ist das Werk des Bildhauers Frigyes Janzer. Die Romane von Ignatovics sind in der šbersetzung von Zoltán Csurka auch auf Ungarisch zu lesen.

Die Zusammensetzung der Bürger der Stadt veränderte sich. Die Treue der Serben für die Dynastie der Habsburger, von der ihre Vorfahren aufgenommen wurden, und von der sie Privilegien bekamen, blieb ununterbrochen. Nach der bürgerlichen Revolution jedoch empfunden sie die allgemeine Abschaffung der feudalen Rechte als etwas Fremdes. Die Unabhängigkeit ihres Heimatlandes im 19. Jahrhundert hat sie immer mehr zurückgezogen. Deshalb siedelten viele zurück nach Serbien. An ihre Stelle kamen deutsche und slowakische Einwohner aus den naheliegenden Ortschaften. Ende des Jahrhunderts lagen die Serben - die Zahl der Einwohner betrachtet - nur an vierter Stelle, nach den Deutschen, Slowaken und Ungaren.

Zu den Zeiten der Freiheitskämpfe 1848 - 49 stellte die Stadt die obligatorische, 300 Mann große Nationalgarde, doch sie schickte offiziell keine Soldaten ins Heer. Trozdem nahmen viele Bürger von Szentendre an den Schlachten des Freiheitskampfes teil. So z. B. Jenõ Neskó, der als Artillerie - Offizier die Festung von Komárom verteidigte. Nachdem die Revolution niedergeschlagen worden war, kehrte er heim. Sein Vater, Enthimius Papaneskovics war ein reicher und gebildeter Händler und Stadtrat. Auf seine Kosten fanden 1830 in Szentendre zuerst archäologische Ausgrabungen statt; er bekam sogar den Adelstitel. Eine andere, bekanntere Persönlichkeit aus der Stadt ist der bereits im Vorwort erwähnte Jakov Ignjatovics, der bei den Piaristen in Vác und bei den Benediktinern in Esztergom lernte. Er kannte Sándor Petõfi und kämpfte bis zum Ende der Freiheitskämpfe als Husarenoffizier. Nach Niederlegung der Waffen versteckte er sich in Szentendre. Sein Onkel - der damals der Polizeipräsident der Stadt war - warnte ihn heimlich: er solle sich nicht in der Stadt zeigen, weil er ihn sonst verhaften müsse. Später, in seinen auf Serbisch geschriebenen Romanen schildert er stimmungsvoll und zeitgetreu das Leben der Bürger. Die ehrenvolle Erinnerung der späten Nachfolger - Serben und Ungaren - zeigen eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus und seine Büste in der Nähe des Geburtshauses.

Nach Niederschlagung der Revolution zog der Oberstleutnant der Revolutionsarmee, der Gründer und Direktor der Hadi Tanoda (Kriegsschule), József Petzelt, in die ruhige Stadt zu seinem Schwiegervater. Er starb hier, sein Grabmal ist Schauplatz der Feierlichkeiten am 15. März (Tag der Revolution im Jahre 1848). Heute trägt eine Schule seinen Namen.

Eine namhafte Persönlichkeit aus Szentendre ist der Opernsänger Ferenc Xavér Stéger. Der ausgezeichnete Tenorist trat auf allen Opernbühnen des zeitgenössischen Europa auf. 1874 zog er sich endgültig in seine Heimatstadt zurück. Er sang die Opern von Ferenc Erkel gern. Der Komponist besuchte ihn auch in Szentendre. In der Stadt, wo er eher als Sohn des Apothekers bekannt war, war er wegen seiner Wohltätigkeit sogar bei den armen Bürgern beliebt.

Die populärste Persönlichkeit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts war der Bürgermeister Jenõ Dumtsa. Bereits zu seiner Lebzeit wurde eine Straße nach ihm benannt. Dem Bekanntheitsgrad des naturliebenden Bürgermeisters und der Bewahrung der Stimmung des 18. Jahrhunderts in der Stadt ist es zu verdanken, daß Szentendre und der Pilis von den Touristen aus der Hauptstadt immer mehr entdeckt werden. Von den Berühmtheiten der Zeit kaufte der hervorragende Architekt Alajos Hauszmann an der Grenze der Stadt, im Anna - Tal ein 5 Joch großes Gut, und baute dort 1885 für sich und für seine Familie eine Villa. Der Bürgermeister Jenõ Dumtsa stellte die maßlose Abholzung beim Wasserfall am Dömör - Tor auf seine Bitte ein.

Für diese Zeit ist charakteristisch, daß nach und nach verschiedene Vereine - heute würden wir sie zivile Organisationen nennen - gegründet werden. Als erster 1874 die freiwillige Feuerwehr, danach die Dunaparti Asztaltársaság (Donauufer Tischgesellschaft), der landwirtschaftliche Verein und der Katolikus Legényegylet (Katholischer Gesellenverein). Der Verein der Intelligenz der Stadt, das Kasino wird 1892 gegründet. Ende des Jahrhunderts wird der Verein Javor (Ahorn), der serbische kirchliche Gesangs - und Leseverein gegründet. Die Vereine wählten als Stammplatz ein stimmungsvolles Restaurant aus, wo auch die regelmäßig wiederkehrenden Ausflügler sich ausgeruht haben. Die Volkstraditionen,wie das Feuerspringen der Dalmatiner am Sankt Iwanstag und der Regen beschwörende "Dodola" - Gang, lebten weiter.

Das Ende des Jahrhunderts brachte auch das Erscheinen der Lokalpresse. Nach zwei Blätter, der Fáklyaláng (Fackelflamme) und der Szent - Endrei Futár (Szent - Endräer Kurier), die nur eine kurze Zeit erschienen, erschien 1899 die Szent - Endre és Vidéke (Szent - Endre und Umgebung). Zwar mit Unterbrechungen, aber für eine ziemlich lange Zeit, bis zum Januar 1916 diente die Zeitung den Interessen der Stadt. Von der Sonntags erschienenen Zeitung sagte der Bürgermeister Jenõ Dumtsa: "...ich vergewisserte mich über ihre ernste und strebsame Arbeit, sie beschäftigt sich gründlich und eingehend mit den Angelegenheiten der Stadt." Obwohl die Zeitung kritisch über die Probleme der Stadt schrieb, äußerte er sich über sie positiv.

Auch in Szentendre wurde die tausendste Jahresfeier der Landnahme gefeiert. Am 9. Mai 1896 hielt der Bürgermeister auf der feierlichen Versammlung der Stadträten eine Rede. Er nannte die Landnahme eine Feier aller Nationen, die in der gemeinsamen Heimat leben. Auf der Versammlung bekam ein talentierter Schüler ein Stipendium von 60 Forint, und für die Feuerwehr, für zehn Witwen und für die Armen der Stadt wurde eine Unterstützung von je 50 Forint bewilligt. Am nächsten Morgen signalisierten hundert Kanonenschüsse den Beginn des Feiertages.

Die Avakumovics Gasse in der Innenstadt. aIV - 3.TIF (85694 bytes)

Die Mitglieder des Stadtrates nahmen um 9 Uhr an einer Messe in der reformierten, um 10 Uhr in der katholischen und um 11 Uhr in der orthodoxen Kirche teil, und am Abend wurden die Straßen der Stadt beleuchtet und auf dem Hauptplatz gab das Orchester der Feuerwehr Platzmusik. Es wurden im Hof des Rathauses und beim Orbán - Kreuz Bäume zum Gedenken gepflanzt. Eine Marmortafel wurde an der Wand des Rathauses eingeweiht, auf der heute noch folgende Inschrift zu lesen ist:

Zum Gedenken der tausendjährigen Bestehung

unseres geliebten Landes Ungarn

In Szentendre, am 9. Mai 1896

Stadtgemeinde Szentendre

Bei der Feier in der Hauptstadt vertrat der adelige Stadtrat Lyubomir Husvik im Reiterbanderium die Stadt Szentendre. Fast jeder Bürger der Stadt lebte in der Stimmung der "glücklichen Friedenszeit".


Szentendre

Stadt der Maler

Beginnen wir mit der Erinnerung von einem der aktivsten Künstler, Miklós Bányovszky die Geschichte der Entwicklung zur Stadt der Künstler:

aV - 3.TIF (86528 bytes) Miklós Bánovszky: A régi Püspöki utca (Die alte Püspöki Straße)

"Meine letzten Studienjahre verbrachte ich im Jahre 1926 an der Hochschule der bildenden Künste, im Abteil des Malers István Réti... Eines morgens grübelten wir darüber, wo wir nach dem Hochschulabschluß im Sommer in der Natur einen Platz finden können, wo wir weiterhin zusammenarbeiten könnten. Dann kam zu uns unser Freund Jenõ Paizs - Goebel ... Wir erzählten ihm, daß wir über den Aufenthalt im Sommer nachdenken. Jenõ sagte daraufhin, daß sein Bruder einen Tag davor in Szentendre gewesen sei. Sein Bruder, Dr. Ödön Paizs (Goebel) war Redakteur - Journalist beim Est Lapok (Abendblätter). Er besuchte sogar den Bürgermeister. Er wollte schon weg, als der Bürgermeister, Dr. László Starzsinszky zu ihm sagte: "Herr Redakteur, geben Sie mir bitte einen Rat! Wir - daß heißt die Stadt -haben zwei Kilometer von der Stadt enfernt in Richtung Pest einen kleinen Bauernhof. Er besteht aus drei Häusern. Am Ende des Krieges richteten wir dort ein Krankenhaus ein: wir kauften sechs zusammenklappbare Betten, sechs Strohsäcke und sechs Decken. Zum Glück hatten wir keine Epidemie. Eines der kleinen Häuser habe ich einer Frau mit zwei Kindern vermietet. Zwei Häuser sind aber leer. Was könnten wir mit ihnen machen?" Der Künstlersprößling Ödön Paizs dachte an seinen Bruder und bot dem Bürgermeister folgendes an: "Herr Bürgermeister, bieten Sie diese beiden Räume umsonst für einige armen Kunstschüler für den Aufenthalt im Sommer an!" Dem Bürgermeister gefiel die Idee. Er antwortete folgendes: "Herr Redakteur, schicken Sie mir also solche Künstler!".. Und am nächsten Tag fuhr ich nach Szentendre und suchte den Bürgermeister auf.... Er erklärte mir, wie ich zum Bauernhof komme. Von der Endstation der Vorortbahn mußte ich auf dem Weg nach Budapest links abbiegen und am Kasernengebäude vorbei auf einer staubigen Straße mit Pappeln gehen... Nun es war ein sehr öder Ort. Auf dem leeren Hof stand ein Ziehbrunnen. Das Wasser schmeckte nicht gerade gut. Außerdem gab es dort eine eingestürzte Grube. Das war alles in der Gegend. Stücke einer zerhackten Kiste lagen auf dem Boden. Ich dachte nach. Wir hatten zumindest ein Dach überm Kopf - dachte ich. Wenn es meinen Kameraden nicht gefällt, dann lassen wir das Ganze. Ich ging zurück zum Bürgermeister und sagte: "Wir nehmen Ihr Angebot dankbar an." Der Bürgermeister fragte: "Sagen Sie mir bitte, wer sind die anderen berühmten Herren Künstler?" Ich nannte einige Maler und Bildhauer. Ich sah, daß er völlig unbewandert auf diesem Gebiet war. Danach bat ich ihn uns zu helfen. Ich sagte ihm, daß auch Nagybánya von den Malern berühmt gemacht wurde. Wenn wir uns jetzt hier niederlassen würden, könnten wir auch Szentendre zur Stadt der Maler machen. Wir gründen eine Kunstkolonie und entdecken die Stadt. Sie wird zu einer Sehenswürdigkeit."

Die Maler entdeckten die Stadt aber nicht zufälligerweise, denn die Innenstadt bewahrte auch am Anfang des 20. Jahrhunderts unverändert ihr Gesicht von vor eineinhalb Jahrhunderten. Am frühen morgen zog die Rinderherde durch die Stadt. Als sich der Staub legte, kam der Stadtdiener und trommelte, solange er - seiner Meinung nach - genug Leute zusammengetrommelt hat. Danach kam folgende Rede: "Im Namen des Herrn Kapitäns wird verkündet..." Dann dasselbe auf Deutsch und Serbisch. Inzwischen salutierte er bei jedem "Kapitän" einmal.

Für den Anfang des Jahrhunderts ist charakteristisch, daß viele Vereine gegründet wurden, in den Vereinen konnte jeder die für ihn geeignete Gesellschaft finden. Die katholische und die reformierte Pfadfindergruppe, die Gruppe der Jungmannen, der Arbeiterverein, der evangelische Frauenverein, in Izbég der bürgerliche Leseverein und der Volksbildungs - Gesangsverein wurden gegründet. 1910 bildete sich der Sportverein von Szentendre heraus, der nicht nur die Sportler zusammenfaßte, sondern er organisierte auch viele erfolgreiche Theateraufführungen. 1913 wird der "Verein für die Entwicklung der Stadt" gegründet. Wir wissen auch von einem Verein für Schlittschuhläufer, der auch Tanzbälle mit Konzerten veranstaltete.

József Bánáti Sverák: Szentendrei utcarészlet

(Straßeinbild aus Szentendre)

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1914 empfingen die Bürger der Stadt mit Empörung die Nachricht der Ermordung des Thronfolgers. Der Bürgermeister Arnold Anatolik forderte die Arbeitgeber auf, sie sollen vor allem den Angehörigen der Einberufenen eine Arbeit geben. Am Ende des Krieges brach die Revolution aus. Ferenc Kucsera wurde von Rotarmisten erschossen, weil er nicht verriet, wer mit den Glocken das Zeichen für den Aufstand gegen die kommunistische Diktatur gab.

Nach den Verlusten des Ersten Weltkrieges, der Revolution und des Friedensdiktats von Trianon ging das normale Leben auch in der Stadt Szentendre weiter. Das bezeugt die Gründung des Nachfolgers des Kasinos, der Sankt Andreas Zunft 1930, die bis 1944 bestand. Ihre Zielsetzungen könnten die Zielsetzungen einer zivilen Organisation von heute sein: "Die Kunst, die allgemeinen Bildung der Nation, die Literatur, die Musik pflegen und verbreiten, außerdem die Daten über den Bildungsstand, den geographischen Gegebenheiten und literarischen Werken der Stadt und seiner Umgebung erforschen; die gefundenen archäologischen Funde retten; die historischen Plätze und Denkmäler der Stadt vor der Zerstörung schützen, sie allgemein bekannt machen, mit einer Gedenktafel markieren - dadurch das Gefühl in der ganzen Gesellschaft der Stadt für die Pietät und für den historischen Sinn erwecken, und somit das gesellschaftliche Leben entwickeln". In der Bibliothek, der Spielhalle und im Gesellschaftsraum des Vereins wurde ein lebhaftes gesellschaftliches Leben geführt.

Für die Zeit sind die vielen Zeitungen charakteristisch. Es werden Parteien gegründet, die vor allem bei den Kommunalwahlen versuchen die konfessionellen, finanziellen und nationalen Bindungen der Bürger auszunützen. Während des jahrhundertelangen Zusammenlebens wurde aber für die Familien aus Szentendre die Vielfältigkeit allmählich gewohnt. Sie haben sich an das Zusammenleben gewohnt und näherten sich immer mehr aneinander. Es war nicht selten, daß sie gemischte Ehen schlossen.

Was die Wirtschaft der Stadt betrifft: es gab einen Steinbruch, eine Zement - , Papier - , Wagen - und Werkzeugfabrik, die Mehrheit der Arbeiter jedoch reiste mit der Vorortbahn in die Fabriken von Pest und Buda in die Arbeit. Die Gartenbauwirtschaft war auch bedeutend. In den Märkten der Hauptstadt - wohin die sog. "Hökerfrau - Schiffe" die Waren transportierten - wurden Stachelbeeren, Mispeln, Nüsse, Aprikosen, Äpfel und später auch Weintrauben aus Szentendre zu den gefragtesten Früchten. Lajos Fischer gründete auf 50 Hektar Land einen Weingarten, der mit Weinstöcken bestückt war, die gegen Infektionen resistent waren. Später erlangte József Szûcs als Weinbauer einen landesweiten Ruf. Trotzdem hatten die meisten Einwohner wegen der Weltwirtschaftskrise ein hartes Leben.

Dennoch verdoppelte sich die Einwohnerzahl bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 10 000 Seelen. An den Grenzgebieten der Stadt, in Pismány und in Bubán bauten die aus Budapest Ausgesiedelten große Villen. Es kam in Mode, von diesen Villen Postkarten zu malen. Für viele wurde das ursprünglich als Sommerville gebaute Haus zum ständigen Wohnsitz.

aV - 4.TIF (86650 bytes) Jenõ Paizs Goebel: Bükkös - part szamaras kordéval (Bükkösufer mit Eselskarre)

Szentendre war also eine Stadt, die junge Malerschüler berühmt machen wollten. Ihr Anliegen wurde von der Zeit bestätigt.

Im dritten Jahr der Landnahme der Künstler in Szentendre gründeten am 28. Januar 1928 Miklós Bánovszky und seine Freunde im Budapester Atelier von József Bánáti Sverák die Gesellschaft der Maler von Szentendre. Präsident der Gesellschaft war Béla Iványi Grünwald, Vizepräsident Dr. László Strazsinszky bzw. der jeweilige Bürgermeister der Stadt. Die Gründungsmitglieder waren: József Bánáti Sverák, Miklós Bánovszky, Henrik Heintz, Ernõ Jeges, Béla Onódi, Jenõ Paizs Goebel, Lajos Pándy und László Rozgonyi. Im nächsten Jahr schloß sich der Gruppe Jenõ Barcsay an.

Die heimatlos gewordenen Maler aus Nagybánya fanden in Szentendre ein neues Heim. Sie spielten eine aktive Rolle beim kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt. 1932 - 33 wird die Kirche auf dem Burghügel mit Fresken von József Bánáti Sverák, Henrik Heintz und Béla Onódi verziert. Die Gründer und einige ihrer Anhänger - wie z. B. Béla Abáti Abrakovics, József Bánáti Sverák, Antal Deli, István Ilosvai Varga, Béla Onódi, János Pirk und Vilmos Szamosi Soós - ließen sich in Szentendre endgültig nieder.

Die Ausstellungen 1930 und 1939 in dem Budapester Nationalen Salon, in denen außer den Gründern auch einige Gastkünstler ausstellten, brachten endlich die landesweite fachliche und gesellschaftliche Anerkennung.

Ernõ Jeges: Szentendrei városkép (Stadtbild von Szentendre)

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Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges arbeiteten mehr als dreißig Maler für eine kurze oder lange Zeit in der Künstlerkolonie, unter anderem bedeutende Persönlichkeiten der ungarischen Malerei, wie z. B. Endre Bálint, Gyula Czimra, István Ilosvai Varga, Dezsõ Korniss, Lajos Vajda und Erzsébet Vaszkó. Viele, z. B. Jenõ Barcsay, Judit Beck und Piroska Szántó lebten nur vom Frühling bis zum Herbst in Szentendre und zogen nur für den Winter in die Hauptstadt. Béla Czóbel und seine Frau, Mária Modok wechselten ihren Wohnsitz zwischen Paris und Szentendre. Davon, was sie von der Stadt gesehen haben, sollen hier einige Zeilen aus einem Werk von Endre Bálint aus dem Jahre 1940 ein Zeugnis ablegen:

"Szentendre ist seit ein Paar Jahren die Stadt der Maler. Im Sommer kommen die Maler verschiedener Stilrichtungen massenhaft in die Stadt Szentendre, wo sie am frühen Morgen eine Ecke bei den baufälligen Häusern einnehmen und beginnen einen Teil der Stadt zu malen. Außer den Malern beherrschen Ziegen die Gegend, ohne sie wäre die Region unvorstellbar... Das Interesse der Maler für diese Stadt wurde größer, seit dem Nagybánya in fremden Händen ist; viele Sachen begründen ihre Liebe zur Stadt. Die interessante Konstruktion der übereinander gebauten Häuser, die ständige Veränderung der Farben der Stadt, der Zauber der umliegenden Berge, die Nähe der Donau und eine schwer erklärbare Anziehung, mit der die Stadt die Künstler an sich zieht.... Ich glaube, Károly Ferenczy war der erste "große" Maler, dessen sich Szentendre rühmen konnte. Seitdem folgte Ferenczy eine Armee von Malern... Heute gibt es schon eine "Schule von Szentendre", deren Vertreter zu den hervorragendsten jungen Künstlern gehören, und die eine starke Wirkung auf die noch jüngeren Malergenerationen haben."


Das Tor des Donauknies

Szentendre heute

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Szentendre ein ruhiger Zufluchtsort für diejenigen, die vom neuen System außer Acht gelassen wurden. Unter ihnen war Béla Hamvas, der in Bubán gärtnerte, und inzwischen das Meisterwerk der ungarischen Literatur des 20. Jahrhunderts schrieb, den "Karnevál". Auch László Németh gehörte zu ihnen, der im Haus von Ferenc Farkas am Bükkös - Ufer eines der bedeutendsten Dramas, "Galilei" (1953) schrieb.

Szentendre geriet erst Ende der 60er Jahren ins Blickfeld des landesweiten Interesses. Laut Regierungs - und Komitatsplänen begann 1967 an der Grenze der Stadt der Bau des Freilichtmuseums. Die Stadt wurde zum kulturellen Zentrum des Komitats Pest gemacht. In dieser Zeit gibt es die ersten Aufführungen des "Theatrums" in Szentendre.

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Gedenkkreuz am Donauufer.

Die Direktion der Museen im Komitat Pest (Pest Megyei Múzeumok Igazgatósága) wird ins Leben gerufen. Im Hauptgebäude werden die Werke der Ferenczy - Familie ausgestellt. Die alten Gebäude der Innenstadt werden als Galerien für Sammlungen renoviert. Die alte Künstlerkolonie wird vollständig renoviert und 1969 wird eine neue Künstlerkolonie auf dem Kalvarienweg gebaut. Das Haus der Volkskunst (Népmûvészetek Háza) und 1977 für Sonderausstellungen wird auf dem Hauptplatz die Szentendre Galerie eröffnet, wo am 50. Jubiläum des Kunstlebens in Szentendre eine Ausstellung stattfand. In ihrem Katalog findet man die Namen von 87 Künstlern. Szentendre wurde wieder zur Stadt der Künstler.

Drei Bücher von Jenõ Barcsay werden veröffentlicht (Mûvészeti anatómia [Kunstanatomie], Ember és Drapéria [Mensch und Draperie], Forma és tér [Form und Raum] ), die in viele Sprachen übersetzt werden. Den weltweiten Ruhm brachte ihm das Buch "Ember és anatómia", das an fast jeder Kunsthochschule der Welt als Lehrbuch benutzt wird.

Dunakorzó. Auch im Winter sind Stadt und Land anziehend. aVI - 6.TIF (212016 bytes)

Der Tourismus wurde immer größer. Neben den Galerien werden das Freilichtmuseum und die nach einem jugoslawisch - ungarischen Staatsvertrag gegründete Sammlung serbischer Sakralkunst immer beliebter.

Das Rathaus ist seit dem 18. Jahrhundert Sitz der Selbsverwaltung. Das ursprüngliche Gebäude war ebenerdig. 1924 wurde das Gebäude nach Plänen von Manó Lessner um einen Stock erhöht. Mit seinem Säulenbalkon und der neobarocken Fassade ist es heute noch ein Symbol der Stadt. aVI - 2.TIF (105966 bytes)

Die Stadt der Maler erscheint im Lebenswerk von vielen Schriftstellern und Poeten. Zwischen den beiden Weltkriegen verbrachte Lajos Kassák - der im Roman "Egy lélek keresi magát" über die Stadt schrieb -im Kreise seiner Freunde die Sommer in Pismány. Auch István Vas schreibt in seinem Buch "Miért vijjog a saskeselyû" über diese Zeit. Er wurde von der Stadt und der Region zu mehreren Gedichten inspiriert. Über Béla Hamvas und László Németh sprachen wir bereits. In den letzten Jahrzehnten baute Károly Jobbágy ein Künstlerhaus, der im Band mit dem Titel "Szentendrei búcsú" die Gedichte veröffentlichte, die er am Ufer des Bükkös schrieb. Die Literatin Piroska Szántó schrieb in der Hold Straße den "Bálám szamara". Endre Vészi wurde von den Sommern in Petyina zu mehreren Gedichten inspiriert. Im Haus in der Hegyalja Straße schrieb Károly Szakonyi seine Erzählungen und Dramen. Imre Szánthó war seit seiner Kindheit unser "várostárs" ("Stadtgefährte", sein Lieblingsausdruck), der mit seinen Stichen und seinen literarischen Werken Szentendre als eine Märchenstadt zeigte. Diese Werke sammelte Éva Gaján zusammen, und gab sie mit dem Titel "Szentendrei Pillanatok" heraus. Hier erschien auch die erste Gedichtsammlung von Mari Tornay, "Az elmerült Duna", in deren Widmung István Vas nichts Geringeres mitteilte, als daß "Szentendre eine Dichterin geboren hat". Über all das - und über anderen großen Vertretern der ungarischen und ausländischen Literatur - findet man mehr im Buch von Edit G. Sin, "Írók, költõk Szentendrén".

Wenn Béla Czóbel seine Gemälde nicht in seinem Pariser Atelier malte, dann hier in Szentendre, in dem Haus, an dessen Stelle jetzt seine Statue steht. Das Werk des Bildhauers Imre Varga wurde 1977 von seinem Schriftstellerfreund István Vas eingeweiht. aVI - 5.TIF (85456 bytes)

Die Innenstadt entkam glücklich dem Schicksal des Tabán in Buda, sie wird nicht abgerissen, im Gegenteil, die Denkmalgebäude werden mit Tafeln kennzeichnet. Es werden - der Mode nicht entsprechend - keine Plattenbauten und keine Wolkenkratzer gebaut. Die Komission für Denkmalschutz achtet auf das Gesicht der Stadt.

1975 kam das Kulturzentrum und die Bibliothek des Komitats Pest zustande. In der Vorhalle kann man heute auch die berühmten Mosaiken von Jenõ Barcsay betrachten. Das neue Kulturinstitut des Komitats ließ das kulturelle Leben der Stadt aufleben. Die Veranstaltungen der Reihe "Sommer in Szentendre" wurden immer niveauvoller. Die Einwohner bekamen eine Möglichkeit zur Unterhaltung und zur Bildung, die bis dahin unvorstellbar war. Das Volkstheater, das Madách Theater gab im Herbst und im Winter Gastspiele - das Publikum konnte sich Stücke von István Csurka, Tibor Déry, Tibor Gyurkovics, Gyula Illyés, Ferenc Molnár, István Örkény und Áron Tamási anschauen. Und dabei haben wir nur die ungarischen Autoren erwähnt.

In den 70er Jahren wurde aber die Kluft zwischen den kulturellen Möglichkeiten und den alltäglichen Lebensbedingungen wegen der ungleichen Entwicklung immer größer.

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Ansicht aus der Paprikabíró Straße. Rechts die Peter - Paul Kirche, in der Mitte die namensgebende Pfarrkirche aus dem Mittelalter, links das Rathaus, das auch auf mittelalterlichen Mauern gebaut wurde. Im Hintergrund die orthodoxe Bischofskirche.

Erst am Ende des Jahrzehnts wurde erkannt, daß man kein guter Gastgeber sein kann, wenn man sich in seinem eigenen Heim nicht wohlfühlt. Um diesen Widerspruch aufzulösen begann der Wohnungsbau in der Dózsa György Straße, im Rózsakert, im Füzespark, in der Vasvári Pál Straße und auch die Püspökmajor - Wohnsiedlung wird aufgebaut. Der Pismány, der "Rózsadomb" von Szentendre wird auch mit Privathäusern bebaut. Man beginnt mit der Aufräumung der infrastrukturellen Zurückgebliebenheit der Stadt. Es werden Gesellschaften zum Kommunalbau gebildet. Es werden ein Einkaufszentrum, eine Poliklinik, eine neue Apotheke, eine Rettungsstation und ein neues Postamt gebaut. Die Gründung der Barcsay Jenõ Grundschule hat auch eine große Bedeutung, weil mit der Grundschule der Unterricht in zwei Schichten eingestellt wird. Das Móricz Zsigmond Gymnasium bekommt ein neues, modernes Gebäude, die Rákóczi Grundschule ein Schwimmbad und die von Izbég eine Turnhalle. 1980 wird der Dunakanyar Ring fertiggestellt. Das war zwar für den Verkehr der Straße Nr. 11 günstig, aber mit seinen vier Spuren trennte er die Stadt entzwei. Der Verkehr in der Stadt wurde aber bedeutend besser.

Im Schatten des geregelten kulturellen Lebens erscheinen in den 70ern und 80ern individuelle und Gruppeninteressen. Die jüngste Generation der Künstler gründet das Vajda Lajos Stúdió. Der Grafikai Mûhely, die Szentendrei Mûhely Galerie, die Art'éria Galerie, die Péter Pál Galerie der Kunstgewerbler und das Privatunternehmen Metszet Galerie kommen zustande. Entlang des Dunakanyar Rings werden 1986 die monumentalen Steinstatuen von Dezsõ Mészáros aufgestellt. 1987 erscheint ohne amtliches Erlaubnis die wöchentliche Zeitschrift Szentendre és Vidéke.

Die immer häufigere Ausstellungen der Künstler in Westeuropa und sogar Amerika werden im Prinzip von niemandem kontrolliert. Bei den Veranstaltungen des Petõfi Kulturális és Hagyományõrzõ Egyesület gibt es immer mehr Gastredner, die als oppositionell gelten. In den Sitzungen des Stadtrates wird darüber diskutiert, ob es in Ungarn ein Mehrparteiensystem geben wird.

Mit der politischen Wende 1989 lebte das für 40 Jahre unterbrochene bürgerliche Leben wieder auf.

Den Hauptplatz der Stadt bewundern auch im Sommer viele Menschen. Das größte Wunder erleben aber diejenige, die ihn am Winterabend nach einem Schneefall sehen können. Der Weichnachtsbaum der Stadt auf dem Hauptplatz. aVI - 4.TIF (85030 bytes)

Mit der wirtschaftlichen Umstellung veränderte sich auch die Denkweise der Einwohner. Daneben, daß sie Mitglieder der verschiedenen Parteien wurden, gründeten sie Vereine, damit sie ihre Ziele erreichen können. Heute findet man auf fast jedem Gebiet des Alltagslebens zivile Organisationen: Organisationen der aufeinander aufpassenden Nachbarn, der Behinderten, der Naturschützer, der Tierschützer; nicht zu sprechen von Glaubens - , kulturellen und Sportvereinen. Eine typische Art der zivilen Organisationen sind die Interessenvertretungen der einzelnen Stadtteile, die immer mehr zum wichtigen Partner der Stadtführung werden. Die Medien sind in der Form von Radiostationen und lokalen Zeitungen präsent. Man versucht auch eine lokale Fernsehstation zu gründen. Auch das Glaubensleben, die kulturelle und karitative Tätigkeit der verschiedenen Kirchen wurde lebhafter. In den Kirchen werden Konzerte veranstaltet. Die katholische Kirche betätigt eine Grundschule und ein Gymnasium, die reformierte Kirche bemüht sich darum, ein Gymnasiun und ein Internat zustande zu bringen. Die Gesellschaft der selbsttätigen Bürger ist im Enstehen.

Dank der großen Bauarbeiten im letzten Jahrzehnt entwickelte sich in der Stadt ein zeitgemäßes Schulsystem.

Mit der Schließung des Kulturzentrums des Komitats Pest entstand das Dunaparti Kulturhaus. Der Filibili Volksliedverein, der Javor Chor, die Kecskés Gruppe, der Chor Musica Beata, die Régizenei Gruppe, der Sankt Cäcilia Chor, das Orchester von Szentendre, die Volkstanzgruppe von Szentendre und die berühmte Vujicsics Musikgruppe repräsentieren einen hohen kulturellen Wert und genießen die volle Unterstützung der Stadt.

Die Stadt konnte im letzten Jahrzehnt ihre ausländischen Beziehungen frei gestalten. Die Partnerstädte von Szentendre sind zur Zeit die ungefähr gleichgroßen Städte Wertheim in Deutschland, Huntingdon - Godmanchester in England, Salon de Provence in Frankreich und Kézdivásárhely und Zilah in Rumänien. An den gegenseitigen Partnertreffen nehmen immer mehr Jugendliche teil. In den Sportwettbewerben gewannen die Sportler aus Szentendre mehrmals und dabei erfuhren sie, wie wichtig und nützlich Fremdsprachen sind.

Das Sportleben in der Stadt ist - zum Teil in den Schulen, zum Teil aber auch außer den Schulen - lebhaft. In Szentendre werden verschiedene Sportarten - Tischtennis, Baseball, Judo, Angelsport, Laufen, Fußball, Bogenschießen, Reitsport, Karate, Fahrradsport, Handball, Basketball, Schießsport, Schach, Tennis, Natursport und Schwimmen getrieben.

Die alles verbietende, unterstützende und tolerierende Kunstpolitik hatte ein Ende. Auch die Künstler aus Szentendre dürfen ihre schaffende Tätigkeit frei ausüben, ihre Ausstellungen frei organisieren und Vereine gründen. Kunst aus Szentendre wurde zum Begriff in ganz Europa.

Die Überzeugung, daß statt individuellen und Sonderausstellungen die ganze Kunst aus Szentendre gezeigt werden sollte, reifte schon seit langem im Kreise der Künstler und Kunstmäzenen. Der Maler Pál Deim erkannte, daß die ungenutzte Mühle in der Bogdányi Straße für solche Zwecke geeignet ist. Um diese Pläne zu verwirklichen wurde 1991 die Stiftung für die Kunst von Szentendre gegründet, deren Präsident er lange war. Das Programm ist jetzt in der Phase der Verwirklichung. Die Führung der Stadt und die Bürger erwarten die neue Kunst - Mühle mit Hoffnung.

Der Kunsthistoriker Ferenc Hann sagte, daß über die sog. Kunst aus Szentendre noch niemand geschrieben habe, und man könne sie gar nicht beschreiben. Jenõ Barcsay sagte einmal:

"Ich lebte in Szentendre, und entwickelte meine Malerkunst in Szentendre, die Kunst, für die es sich für mich lohnte zu kämpfen und zu leben. In den Dingen, die ich in Szentendre gesehen habe, in den Naturerscheinungen steckt doch Leben und Kunst. Die Formen, die Farben, die Linien, die nur der Maler erkennt, leben weiter."

Kann es sein, daß das Ganze so einfach ist? Auf jedem Fall bezeugt der "Genius loci", die Transzendenz des Geistes von Szentendre außer der Kunst von Jenõ Barcsay nichts besser, als daß die Stadt solche bedeutende Personen hervorbrachte, wie László Balogh, der ein suveränes Lebenswerk aufgebaut hat, Pál Deim, der bereits verstorbene László Kósza Sipos und Ádám Farkas, der eine eigene bildhauerische Welt geschaffen hat. Zu ihnen kann man den Schmiedkünstler János Lehoczky, der die Kunst der Schmiede von Szentendre neu formulierte, zählen. Sie sind diejenigen, denen der "Genius loci" während ihrer Laufbahn folgte.

***

Die Stadt lebt mit ihrer natürlichen Umgebung und ihrer Nachbaren zusammen.

In Szentendre öffnet sich das Tor zum Donauknie, und die Wälder des Pilis werden auch sichtbar. Es können Jahrzehnte vergehen, bis wir das Dömör - Tor, den Steinberg, die Lajos - Quelle, die Rám - Kluft, und die Landschaft der Sztara - Voda alle kennenlernen können. Wir können den Hirsch - Gipfel, den Nagy - Kevély und den Prédikálószék besteigen, und von den Felsen des Vörös - kõ herunterblickend bekommen wir Lust zur Fahrradtour auf der hügeligen Szentendre - Insel von Oroszi bis Monostor.

Wir geraten in Verlegenheit, wenn wir zwischen dem Bad in Lepence oder in Leányfalu oder einer Wassertour auf der Donau bei der Szentendre - Insel wählen müssen. Der Interessent - sei es Einwohner oder Tourist - kann in Pomáz die Ortshistorische Sammlung, in Pilisszentkereszt die Ruinen des mittelalterlichen Zisterzienserklosters, in Dobogókõ das Gedenkhaus der Naturfreunde und in Leányfalu die Móricz Zsigmond Sammlung betrachten. In Visegrád kann man durch die untere Burg spazieren, den Salamon - Turm und den königlichen Palast betrachten. Aus der Zitadelle herumblickend kann man über die mittelalterliche Größe und die tausendjährige Geschichte Ungarns nachdenken.


Die wichtigsten Kultutinstitute der Stadt Szentendre

Ethnographisches Freilichtmuseum

Das 1967 gegründete Museum stellt die bäuerliche Baukunst typischer Landschaften Ungarns, die Wohnkultur und Lebensweise der verschiedenen Gesellschaftsschichten der Dörfer und Marktflecken mit Originalgebäuden, Gegenständen und herkömmlichen Gemeindetypen vom Ende des 17. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts, regional gruppiert vor. In den Landschaftseinheiten werden 80 Wohnhäuser, 3 Kirchen, 7 Mühlen, zahlreiche Werkstätte und fast zweihundert Wirtschaftsgebäude (Scheunen, Ställe, Bienenhäuser usw.) vorgestellt. Die Flora der Landschaften kann in den treu nachgebildeten Gärten betrachtet werden.

Verande der Schule von Kondorfa. Im Hintergrund ein Haus aus Baglad (West - Transdanubien). bSKANZEN1.TIF (85164 bytes)

Bis heute sind drei Landschaftseinheiten fertig - die Obere - Theißgegend, die Kleine Tiefebene und West - Transdanubien. Auf dem höchsten Punkt des Museums steht die aus Mándok umgesiedelte griechisch - katholische Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert. Unter Bau steht ein Marktflecken der Tiefebene.

Zu Ehren der Jahrtausendwende plant man die Errichtung der bedeutendsten Landschaftseinheiten Bakony und Plattensee - Oberland.

Zwischen den Kirchen, Wohn - und Wirtschaftsgebäuden, Werkstätten spazierend hat der Besucher das Gefühl, als würde er in den echten alten Dörfern spazieren. In diesem authentischen Umfeld kann er die nationale Traditionen und das Kulturerbe kennenlernen. Man kann im Museum die alten, seltenen, heute bereits in Vergessenheit geratenen Handwerkerberufe, die traditionellen Speisen der Bauernküche und deren Zubereitung, die Feste und Bräuche der Dorf - bzw. Marktfleckengesellschaft kennenlernen.

Schon seit einem anderthalb Jahrzehnt bemüht man sich um die Verwirklichung des "lebendigen Museums", damit man die ausgestellten Gegenstände "sprechen lassen" kann. Sonntags stellen Volkskunstgewerbler und Handwerker nicht nur die Kunstgriffe ihres Handwerks vor, sondern sie bringen diese den Erwachsenen und Kindern gerne bei, die sich dafür interessieren. Bräuche, die sich an arbeitsame Werktage, an landwirtschaftliche Arbeit, an Wendepunkte des Lebens, an den Kalender anknüpfen, werden von Gruppen für Traditionspflege ins Gedächtnis gerufen. An diesen Veranstaltungen ist der Besucher nicht nur Zuschauer, passiver Empfänger des Gesehenen, sondern er kann durch aktive Teilnahme das Reichtum der Volksüberlieferung für sich selbst entdecken. Im Jahre 2000 erwartet das Museum die in - und ausländischen Besucher im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Alltag im tausend Jahre alten Ungarn" mit einem umfangreichen Programm.


Ausstellungen - verschiedene Landschaftseinheiten

Obere - Theißgegend. Das Dorf hat eine spirale Siedlungsstruktur, im Zentrum des einstraßigen Dorfes stehen die reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert, der Glockenstuhl und die Zugmühle. Die Häuser und Einrichtungsgegenstände der vier Grundstücke widerspiegeln die Lebensform des protestantischen Kleinadels, der Mittel - und Kleinbauer.

Marktflecken auf der Tiefebene. Die Landschaftseinheit steht noch unter Bau, aber zwei Wohnhäuser können schon besichtigt werden, eine Gerber - eine Blaufärberwerkstatt und eine Bäckerei. Hier finden wir auch das Viehhaltegehöft, wo die Besucher ungarische Tierarten, Graurinder, ungarische Fettschweine, Zackelschafe, Eseln, Ziegen und Geflügel sehen können.

West - Transdanubien. Diese Landschaftseinheit zeigt die Bauten des südwestlichen Teiles von Ungarn, die Bauten einer holzreichen Gegend. In der Nähe des Glockenstuhls - der in der Dorfmitte steht - finden wir unter anderem die Schule mit einem einzigen Klassenzimmer, die Lehrerwohnung und das Haus des Dorfrichters, wo in jeder Kammer für Blinde und Sehschwache spezielle Ausstellungen eingerichtet sind. Etwas weiter, auf dem Hügel finden wir ein typisches umzauntes Haus mit archaischen Einrichtungsgegenständen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Am Dorfende, an den Füßen der Hügeln sind Bauten der Weinberge zu sehen.

Kleine Tiefebene. Am Eingang der Landschaftseinheit steht die Hl. Anna Votivkapelle. Auf der rechten Seite des Dorfes sind marktfleckenartige Stein - und Ziegelhäuser, deren Einrichtung mit bemalten Möbeln die Wohnkultur der ungarischen und deutschen Familien repräsentiert. Auf der linken Seite, nach der Schmiede reihen sich ältere Häuser mit Lehmwänden, mit Schilf und Stroh gedeckt. Hier befinden sich eine Weberwerkstatt, ein Krämerladen, und eines der ältesten Gebäude des Museum aus dem Jahre 1736.

Griechisch - katholische Kirche und Friedhof aus Mándok. Die Kirche wurde 1670 von ungarischen und ruthenischen Gläubigen gebaut. Ihre Ikonostase wurde im18., die Sitzmöbel im 19. Jahrhundert gefertigt.

Villa Rustica. 6000 m2 Bauüberreste der Provinz Pannonia aus dem 3 - 4. Jahrhundert.

Handwerker - und traditionspflegende Programme. Nach Wunsch werden traditionspflegende Programme und Kleingewerbe - Präsentationen für eine Extragebühr organisiert. Die Anfragen müssen zwei Wochen früher wegen der Vorbereitungen und der Einreihung bei der Abteilung für Kultur angemeldet werden.

Führungen. Für angemeldete Schüler - und Erwachsenengruppen werden Führungen in ungarischer, englischer, deutscher und französischer Sprache gehalten.

Speisemöglichkeiten. Ein Schnellimbiß, eine Bierstube und eine Eisdiele befinden sich am Eingang. Auf dem Gelände des Museums erwarten die Besucher in der Gaststätte Öregpatak landschaftsspezifische Gerichte und in dem zeitgetreu eingerichteten Rédics - Keller eine Weinprobe.

Ruhepark, Spielplatz. Auf dem Museumsgelände gibt es neben den Landschaftseinheiten mehrere Ruheparks und am Bach einen Spielplatz.

Geschäfte. Im Portéka Geschäft am Eingang können Sie Ausstellungskataloge, Bücher, Ansichtskarten, Volkskunstgegenstände kaufen. In der Schöpferwerkstatt gibt es regelmäßig Präsentationen. Die Produkte können an Ort und Stelle gekauft werden. Im zeitgetreu eingerichteten Krämerladen der Landschaftseinheit Kleine Tiefebene finden Sie besondere Süßigkeiten, traditionelle Gegenstände der Volkskunst und Volksspielzeuge.

So erreichen Sie das Museum. Das Museum liegt 30 km von Budapest entfernt, außerhalb von Szentendre, am Fuße des Pilis Gebirges auf einem Gebiet von 50 Hektar. Sie können es von der Vorortbahn - Endstation mit dem Bus (Station Nr. 8) erreichen. Mit anderen Verkehrsmitteln auf der Hauptverkehrsstraße 11, auf der Sztaravodai Straße, 3 km von der Kreuzung entfernt. Radfahrer dürfen auf dem Museumsgelände fahren und auf den markierten Plätzen parken.


Sonstige Informationen:

Adresse: Adresse: Szentendre, Sztaravodai út

Anschrift: Anschrift: 2001 Szentendre. Pf. 63.

Tel.: Tel.: 312 - 304, 315 - 723, 315 - 724

Fax: Fax: 310 - 183

E - Mail: E - Mail: szentendre.lap.hu@gmail.com

 

Geöffnet: von April bis Ende Oktober, täglich von 9 bis 17 Uhr

Die Gebäude werden um 930 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind bis 1630 Uhr erhältlich.

Geschlossen: Geschlossen: jeden Montag, ausgenommen Oster - und Pfingstmontage.

 
 

Kunst - Malom (Mühle) Kunstgewerbe - und Kulturzentrum

Das gemeinsame Institut der Stiftung für die Kunst in Szentendre und der Selbstverwaltung der Stadt Szentendre wird immer mehr unterstützt, nicht nur von der Stadt, sondern von einem breiteren Kreis, wie z. B. von der Selbstverwaltung des Komitats Pest, von unabhängigen und Reigierungsorganen, sogar von den Partnerstädten von Szentendre.

Das Institut sammelt, bearbeitet und stellt in seinen Ausstellungssälen, deren Aufnahmefähigkeit mit der der Kunsthalle in Budapest konkurriert, die Kunst von Szentendre vor. Es ist auch zum Kunstunterricht, zur Kunstkolonie und zu Schöpferlagern und zur Veranstaltung von Kunstfestivals und internationalen Biennalen geeignet.

Jenõ Barcsay: Absztrakt tér (Abstrakter Raum)

Dezsõ Korniss: Küzdés (1. Változat) (Kampf, 1. Version)

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In seiner Datenbank kann geforscht werden, als Resultat der Forschung können Studien und die Großmonographie, welche die Kunst von Szentendre ihrer Würde gemäß vorstellt, veröffentlicht werden. (Bisher hat nur Lenke Haulisch einen Versuch gemacht, in ihrem 1977 erschienenen Buch mit dem Titel "A szentendrei festészet kialakulása, története és stílusa 1945 - ig")

bMALOM3.TIF (85540 bytes) Lajos Vajda: Óriás tájmaszk (Riesige Landschaftmaske)
Jenõ Barcsay: Absztrakt tér (Abstrakter Raum) bMALOM2.TIF (84056 bytes)

Die Kunstmühle wird die Künstler, Kunsthistoriker, Sammler und Mäzene anziehen. Das Institut betrachtet es als Ehrenaufgabe, die Kontakte zwischen Kunstwerk und Rezipienten, mit den Medien und mit dem Internet zu pflegen.

Die Kunstmühle bietet eine Möglichkeit für in - und ausländische Besucher, die europaweit bekannte Malerei in Szentendre kennenzulernen. Sie bewegt die Besucher dazu, eine längere Zeit in der Stadt zu verbringen.

Adresse: Bogdányi Straße 32.

 
 

Sammlung serbischer Sakralkunst

Ein einmaliger Farbfleck auf der Palette der ungarischen Kunstschätze ist die Sammlung, die serbische Sakralkunst, Ikonen, Goldschmiede - Gegenstände und andere kunstgewerbliche Werke aus dem 16 - 17. Jahrhundert ausstellt. Das Grundmaterial des Museums stammt aus der Schatzkammer des serbisch - orthodoxen Bistums von Buda und aus den heimischen serbischen Kirchen.

aORTODOX2.TIF (87520 bytes) Ikone von Johannes dem Täufer aus der Ikonostase der ehemaligen orthodoxen Kirche von Alsónána, Komitat Tolna. Mitte des 18. Jahrhunderts.

Die Exponate repräsentieren die sich im 17 - 18. Jahrhundert vollzogene Veränderung in der serbischen Sakralkunst. Die Kunstschätze aus dem 17. Jahrhundert widerspiegeln einzigartig die späte Wirkung der byzantinischen Kunst, wobei an den Ikonen aus dem 18. Jahrhundert die Verflechtung der aus dem Osten und aus dem Westen kommenden Wirkungen bemerkbar sind. Im Rahmen des postbyzantinischen Stils kann man auf zahlreichen Ikonen den sog. "italo - kretensischen" Stil und die Verbreitung der westeuropäischen barocken Kirchenmalerei entdecken. In der Verflechtung der verschiedenen Stilrichtungen waren die Werke der volkstümlichen, sog. "Sografos" Ikonemaler sehr beliebt. Die Maler, die in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts schufen - sich von dem postbyzantischen Stil trennend, aber der orthodoxen Liturgie treu - , stützen sich schon auf die Malerei des westeuropäischen Barock und des Klassizismus.

Seit einer Zeit bewahrt man hier auch das Material der bischöflichen Bibliothek und das Archiv des serbisch - orthodoxen Bistums von Buda, so kann man in der Ausstellung auch zwei türkische Privilegienurkunden aus dem 16. Jahrhundert sehen, die den prawoslawischen Klöstern von Grábóc und Ráckeve verliehen wurden, sowie einige bedeutende in altslawischer Sprache verfasste Inkunabeln.

Adresse: Pátriárka Straße 5., Tel.: 312 - 399, Fax: 314 - 457, Geöffnet: vom 1. Mai bis zum 30. September 10 - 18 Uhr; vom 1. November bis zum 30. April 10 - 16 Uhr. Geschlossen: Montags (Vom 1. Januar bis zum 28. Februar ist die Sammlung nur Freitags, Samstags und Sonntags geöffnet!)

 
 

Bibliothek des Komitats Pest

Sie wurde 1953 gegründet, nach mehreren Standort - und Namenwechseln wurde sie 1994 neugestaltet. Sie ist ein Institut der Komitats - Selbstverwaltung, aber weil sie die Funktion der Stadtbibliothek auch erfüllt, trägt die Stadtselbstverwaltung zu den Erhaltungskosten auch bei. Neben der allgemeinen Abteilung verfügt sie über eine Kinderbibliothek, eine Video - und Phonothek, sowie eine reiche Ortsgeschichtliche Sammlung.

Bestand: 170 000 Bücher, 600 Tageszeitungen und Zeitschriften, 1200 Tonkassetten, 5800 Schallplatten und 2800 Tonbänder. Als Komitatsbibliothek ist dieser Bestand das Vielfache dessen, worüber eine Bibliothek in Ungarn - den Vorschriften gemäß - verfügen dürfte, wenn sie nur die Bibliothek einer Stadt mit 20 000 Einwohnern wäre. Diesem reichen Bestand ist es zu verdanken, daß die Bibliothek sehr gefragt ist. Die Zahl ihrer Leser beträgt 4900, von denen 1998 96 000 Bänder ausgeliehen wurden.

Im gemütlichen Lesesaal werden auch literarische Abende und Kinderprogramme veranstaltet. Die Bibliothek bietet auch Informationen per Computer. Die Presseschau präsentiert die Artikel, die von der Stadt erschienen. Die Bibliothek hat mehrere ortsgeschichtliche Studien herausgegeben.

Adresse: Pátriárka Straße 7. Tel.: 310 - 222

 
 

Direktion der Museen im Komitat Pest

1972 wurde die Direktion der im Komitat Pest befindlichen Museen in Szentendre gegründet. Neben den Aufgaben des Komitats erfüllt sie auch die Aufgaben eines Museums. Archäologische Frschungen werden geführt, ihr Lagerraum bewahrt Hunderte von Kunstwerken und Tausende von ortsgeschichtlichen Dokumenten und Gegenständen. Die wissenschaftlliche Arbeit des Museums richtet sich auf das Sammeln, Bearbeiten und das Ausstellen.

Folgende Abteilungen des Instituts werden betrieben: Römisches Lapidarium, Imre Ámos - Margit Anna Museum, Barcsay - Sammlung, Czóbel Museum, Kerényi Jenõ Gedenkmuseum, Kmetty János Gedenkmuseum, Keramiksammlung von Margit Kovács, Haus der Volkskunst, Szentendre Galerie, Lajos Varga Gedenkmuseum und Ferenczy Museum. Im letzten kann eine ständige Ausstellung der Werke der Familie Ferenczy (Károly Ferenczy und seine Frau Olga Fialka, sowie ihrer Kinder Valér, Noémi und Béni) besichtigt werden. In der Szentendre Galerie werden vor allem Werke der sich einzeln oder in Gruppen vorstellenden Künstler von Szentendre ausgestellt. Die Ausstellungen vertreten einen großen Wert in der ungarischen bildenden Kunst. In den Ausstellungssälen werden auch großartige periodische ortsgeschichtliche Ausstellungen organisiert.

Ein bedeutendes Ergebnis der Forschungsarbeit des Museums ist die Monographie - Reihe mit dem Titel "Studia Comitatensia", sowie die vor kurzem gestartete Museumshefte von Szentendre.

Adresse: Hauptplatz 6. Tel.: 310 - 79

 
 

Das Szentendre Theatrum

Vor 30 Jahren machten die Studenten der Hochschule für Theater - und Filmkunst - geleitet von dem damaligen Studenten, heute europaweit bekannten Regisseuren Gábor Zsámbéki - den Vorschlag, daß man auf dem Hauptplatz von Szentendre Theaterstücke aufführen könnte. Gegeben war der geschlossene Hauptplatz, die Mündung der Straßen, die bürgerlichen Häuser aus dem 18. Jahrhundert als natürliche Kulisse und gegeben war der "Geist" des Platzes, man hatte nur noch das passende Theater zu finden, die Stücke, die hier am besten zur Geltung kommen und die fachkundigen Regisseure und Schauspieler. Die Initiative wurde von mehreren namhaften Theaterexperten unterstützt und András Békés, der ausgezeichnete Regisseur der Ungarischen Staatsoper, Professor an der Hochschule begann mit der Verwirklichung des neuen Theaters. Der endgültige Name wurde auch gefunden: Szentendrei Theatrum.

Im Sommer 1969 wurden die Comico - Tragödie und das berühmte Stück mit dem Titel "Pikko Hertzeg és Jutka Perzsi" unter der Regie von András Békés aufgeführt. Musikleiter der legendären Aufführungen war der Kapellmeister Géza Oberfrank, der spätere Obermusikdirektor der Oper. Zum Stück "Pikko Hertzeg és Jutka Perzsi" komponierte Tihamér Vujicsics die Musik. Die Titelrollen spielten István Sztankay, Gyula Szabó, Gábor Mádi - Szabó, Antal Konrád, Irén Psota und Lajos Básti, aber die Episodisten und Statisten waren auch namhafte Schauspieler wie György Cserhalmi, Gábor Maros, Ildikó Hámori, József Székhelyi, László Szacsvay, Péter Valló, Tamás Ascher und später Géza Hegedûs D. Danach folgten weitere Aufführungen von großem Erfolg: "Weise wider Willen", "Wie es euch gefällt", "Komödie der Irrungen", "Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha", "Dundo Maroje". Daraufhin folgten die Opern: "Liebestrunk", "Aschenputtel", "Don Pasquale", "Die Hochzeit des Figaro" mit bekannten und ausgezeichneten Gesangskünstlern wie József Gregor, Mária Zempléni, Mária Sudlik.

Nach dem das Theaterspiel auf dem Hauptplatz unmöglich wurde, wurde in letzter Zeit der Hof des Rathauses zum ständigen Standort des Theatrums. Wenn auch anders wie früher, aber die Magie des Theaters in Szentendre verzaubert an den Sommerabenden die Zuschauer immer wieder.

 
 

Dunaparti Kulturhaus

Das älteste Kulturinstitut des heutigen Szentendre. Das heutige Erscheinungsbild und den Namen bekam es nach der Wende.

Seine Tätigkeit übt es in den Herbst - und Wintermonaten vor allem im Interesse der Stadtbevölkerung aus. Mehr als 30 Kurse und Klubs arbeiten hier, Vereine haben hier Platz, Theateraufführungen, Konzerte, Programmabende und Filmaufführungen werden für Erwachsene, Jugendliche und Kinder veranstaltet. Seine Ensembles, der Chor Musica Beata, das Kammerorchester von Szentendre und die Volkstanzgruppe treten oft auf den städtischen Veranstaltungen auf.

Seit 1958 wurde Jahr für Jahr eine Veranstaltungsreihe zuerst mit dem Titel Kulturtage in Szentendre, Szentendreer Wochen, später Sommer in Szentendre veranstaltet, die das Leben in der Stadt aufblühen ließ. Das Programm sprach zuerst nur die Stadteinwohner an, später das ganze Donauknie, seit 1968 wird es vom ganzen Land mit Interesse verfolgt.

Auch heute gibt es klassische Konzerte und die Volksgruppen wie Vujicsics, Muzsikás, Téka, Bekecs - nur um einige zu erwähnen - treten regelmäßig auf. Ohne Auftritt der Nationalitätengruppen der Umgebung - serbische aus Pomáz, slowakische aus Pilisszántó, deutsche aus Pilisvörösvár - ist die Veranstaltung unvorstellbar. Bewußt treten auch Volkstanzgruppen und Orchester der Ungarn, die in den Nachbarländern leben, immer wieder auf.

Eine Eigenart von Szentendre ist, daß die Veranstaltungen des Kulturhauses an verschiedensten Schauplätzen, z. B. im riesigen Keller des Instituts, in der sog. Höhle, im städtischen Theatersaal, im Prunksaal des Stadtrates und auf dessen Hof, in Museumsgärten, auf dem Hauptplatz, am Donauufer oder auf anderen öffentlichen Plätzen organisiert werden.

Adresse: Duna korzó 11/a. Tel./Fax: 312 - 647

 
 

Képaláírások:

1.) Grabmal einer römischen Familie im Treppenhaus des Rathauses

2.) Bei Ausgrabungen gefundene römische Grabmäler im römischen Lapidarium

3.) Sonnenuhr aus dem Mittelalter auf dem Stützpfeiler der Pfarrkirche

4.) Prunktor im "Copf - Stil" in der Mauer der Preobrazsenszka. Die Schmiedeisen - Torflügel wurden vom Schmieden József Olhauser zwischen 1803 und 1806 geschmiedet. Die weit und breit bekannte serbische Kirmes wird seit langem in der Kirche und auf deren Hof gefeiert.

5.) Krämer - Kreuz auf dem Hauptplatz. Ausschnitt. Die reichsten Bürger der Stadt waren die Händler, die auch Weingärten besaßen. Sie bauten 1763 am Hauptplatz ein Gedenkkreuz aus Dankbarkeit, weil Szentendre der großen Pestepidemie entging. Das Krämerkreuz verkündet seither die Liebe der Serben, die Szentendre wiedergebaut und zu ihrer Blüte gebracht hatten, zu ihrer Stadt.

6.) Die Preobrazsenszka wurde von Gerbern ("Tobakosok") gebaut. Auf dem Bild: restauriertes Fresko in der vor kurzem restaurierten Bischofskirche.

7.) Das Schmiedeisentor der Bischofskirche - eine Arbeit des Schmieden Márton Ginesser - gilt als ein Meisterwerk des Spätbarock in Ungarn. Grabmäler aus Marmor mit altslawischer Schrift bewahren in der Mauer der orthodoxen Bischofskirche das Andenken der einstigen serbischen Familien. Hier wurde auch die Asche des namhaften Komponisten Tihamér Vujicsics untergebracht.

8.) Das Chor der Kirche auf dem Burghügel ist mit den Fresken von József Bánáti Sverák, Henrik Heintz, Béla Ónodi und Lajos Pándi geschmückt. Die biblischen Szenen spielen in Szentendre, Modell für die Bilder standen Bürger aus Szentendre.

9.) Die Stadt bewahrt die Stimmung des 18. Jahrhunderts. Haus mit Steinfensterrahmen auf dem Szamárhegy (Eselsberg). Solche und ähnliche Details verleihen der menschenfreundlichen Kleinstadt die Schönheit.

10.) Büste von Jakov Ignjatovics neben der Peter - Paul Kirche. Ein Werk des Bildhauers Frigyes Janzer.

11.)Das Bild am Ende der engen Gasse bleibt uns immer im Gedächtnis.

12.) In der auf Hügeln gebauten Stadt treffen wir auf Schritt und Tritt auf Hausdächer und Kirchentürme.

13.)

14.) Die Avakumovics Gasse in der Innenstadt.

15.) József Bánáti Sverák: Szentendrei utcarészlet (Straßenbild aus Szentendre)

16.) Miklós Bánovszky: A régi Püspöki utca (Die alte Püspöki Straße)

17.) Jenõ Paizs Goebel: Bükkös - part szamaras kordéval (Bükkösufer mit Eselskarre)

18.) Ernõ Jeges: Szentendrei városkép (Stadtbild von Szentendre)

19.) Gedenkkreuz am Donauufer.

20.) Dunakorzó. Auch im Winter sind Stadt und Land anziehend.

21.) Das Rathaus ist seit dem 18. Jahrhundert Sitz der Selbsverwaltung. Das ursprüngliche Gebäude war ebenerdig. 1924 wurde das Gebäude nach Plänen von Manó Lessner um einen Stock erhöht. Mit seinem Säulenbalkon und der neobarocken Fassade ist es heute noch ein Symbol der Stadt.

22.) Ansicht aus der Paprikabíró Straße.Rechts die Peter - Paul Kirche, in der Mitte die namensgebende Pfarrkirche aus dem Mittelalter, links das Rathaus, das auch auf mittelalterlichen Mauern gebaut wurde. Im Hintergrund die orthodoxe Bischofskirche.

23.) Die Statue des Kunstmalers Béla Czóbel an der Stelle seines ehemaligen Wohnhauses. Ein Werk vom Bildhauer Imre Varga.

24.)

25.)

26.) Verande der Schule von Kondorfa. Im Hintergrund ein Haus aus Baglad (West - Transdanubien).

27.) Wohnhaus aus Bogyoszló, Interieur (Kleine Tiefebene).

28.) Jenõ Barcsay: Absztrakt tér (Abstrakter Raum)

29.) Dezsõ Kornis: Küzdés (1. Változat) (Kampf, 1. Version)

30.) Lajos Vajda: Óriás tájmaszk (Riesige Landschaftmaske)

31.) Ikone von Johannes dem Täufer aus der Ikonostase der ehemaligen orthodoxen Kirche von Alsónána, Komitat Tolna. Mitte des 18. Jahrhunderts.

32.) Béla Czóbel: Mária a kertben (Maria im Garten)

33.) Opanke, serbische Volkstanzgruppe aus Pomáz am Donauufer. Opanke am Kreuz der "Tobakos"

 
 

Wir empfehlen unseren Gästen

Artéria Galerie

Eine Gruppe der Künstler von Szentendre trennte sich 1986 von der Mûhely Galerie und gründete die erste, vom staatlichen Kunsthandel unabhängige private Galerie Ungarns vor dem Regimewechsel. Die Mitglieder, die zwar verschiedene Generationen, unterschiedliche Stilrichtungen vertreten, aber gemeinsam eine Geistesströmung vertreten, die nur in Szentendre Boden findet. Von den Kunstschätzen der Kleingalerie dem Rathaus gegenüber kommen zahlreiche Ikonen, Graphiken, Plastiken und in die herkömmlichen Kategorien nicht passende Werke vom Ende des Jahrhunderts in bedeutende inländische öffentliche Sammlungen oder in Besitz namhafter heimischen und ausländischen Privatsammler.

Adresse: Artéria Képzõmûvészeti Alkotó Közösség, Városház Platz 1. Tel.: 310 - 111

 
 

Vajda Lajos Stúdió Pincemûhely

Das Studio wurde 1972 auf Initiative junger Künstler ins Leben gerufen. Seine Mitglieder gehören heute schon der mittleren Generation der bildenden Künstler in Szentendre an. Dem Charakter nach unterscheiden sie sich voneinander, aber alle sind progressive abstrakte Künstler. Regelmäßig nehmen sie - einzeln oder als Gruppe - an in - und ausländischen Ausstellungen teil. Das Studio pflegt enge Kontakte mit anderen in - und ausländischen Künstlergruppen wie z. B. mit der Gruppe Patak und Marosvásárhelyi Mûhely in Rumänien, sowie mit der deutschen Mythen Gemeinschaft. Im Keller in der Péter Pál Straße stellen sie regelmäßig außer ihren auch die Werke der Gastkünstler aus.

Information: Vajda Lajos Stúdió Kulturális Egyesület, Pátriárka Str. 7. Tel.: 316 - 001, 310 - 593

 
 

Szentendrei Grafikai Mûhely

In der Werkstatt, die auf Initiative örtlicher Künstler 1979 gegründet wurde, entstehen Serigraphien. Serigraphie ist ein Siebdruckverfahren, bei dem die Schablone vom Künstler selbst gefertigt werden. Der Abdruck wird in begrenzter Zahl gedruckt, mit der Unterschrift des Künstlers ist jedes Exemplar ein Originalwerk. Die hier und mit diesem Verfahren entstandenen Kunstwerke vertreten jede Stilrichtung. Sie nehmen an zahlreichen in - und Ausländischen Ausstellungen teil, Kunstsammler erwerben sie gern.

Adresse: Hauptplatz 20. Tel.: 310 - 274

 Szentendre Galerie

1981 wurde die erste Galerie der Stadt eröffnet. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ist heute noch eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Hauptplatzes. In der Galerie können die Besucher einzigartige Werke der Künstler der Künstlerkolonie von Szentendre und der Nagybányai - Schule besichtigen. Die Traditionen fortsetzend und den Geist bewahrend schafft die begabte Gruppe in Szentendre, deren Werke die Galerie vertreibt. Sie erwartet die Kunstschwärmer mit thematischen und individuellen Ausstellungen, wo Sie zahlreiche Seltenheiten finden können.

Adresse: Hauptplatz 20. Tel./Fax: 310 - 139

 Erdész Galerie

Seit 10 Jahren erwartet die Erdész Galerie ihre Besucher. In den oberen zwei Stockwerken des dreistöckigen Gebäudes befindet sich eine Bildergalerie. Zum Hauptprofil gehören die ungarischen und osteuropäischen kostruktiven und avantgarden Stilrichtungen der 20er und 30er Jahre (Moholy - Nagy, Mattis - Theutsch, Vajda, Kassák, Bartnyik, Rodcsenkó usw.), die Europäische Schule aus den 40er und 50er Jahren (Bálint, Korniss, Szántó, Anna) und die eine geistige Verwandschaft aufweisenden zeitgenössischen Künstler. In den Ausstellungssälen werden jährlich vier bis fünf Ausstellungen veranstaltet. Außer den oben erwähnten stellen sich auch weltbekannte moderne Klassiker vor (Dalí, Chagall, Miro, Picasso). Im Erdgeschoß bieten ungarische und westeuropäische Meister ihre Schmuckstücke und kunstgewerblichen Gegenstände an. Aus der Kollektion ragen die Ring - Kompositionen des Silberkünstlers Péter Vladimir und seiner Schüler, die sezessionistischen Glaskompositionen von Ágnes Szmetana und die Souvenirs von Márton Horváth hervor.

Adresse: Bercsényi Str. 4. Tel./Fax: 317 - 925

 Ipszilon Galerie

Eine Wohnungsgalerie mit antikem Flair auf dem Szamárhegy ( Eselsberg). Es gibt keine Öffnungszeit, sie kann nur nach vorheriger Terminabstimmung besucht werden. Sie beschäftigt sich vor allem mit lebenden und verstorbenen Künstlern von Szentendre. Im Sommer werden Ausstellungen und verschiedene Kulturprogramme (Konzerte, Theater, literarische Abende) veranstaltet. Sie popularisiert gerne unbekannte oder vergessene Künstler. Gelegentlich organisiert sie auch Ausstellungen an anderen Orten.

Adresse: Dalmát Str. 9.

 Peter Paul Galerie

Die Peter Paul Galerie stellt den Besuchern die Werke zeitgenössischen Kunstgewerbes vor. Neben Ausstellungen der Künstler von Szentendre und des Landes bietet sie regelmäßig Möglichkeiten den ausländischen Künstlern sich vorzustellen. Ihr ständiges Angebot ist: handwerkliche Gardinen, Bettücher, Teppiche und Gobelin - Wandtapeten. Außerdem werden auch Porzellan - Service, Geschirr, Keramik und Glaswaren, sowie Schmuck, Büchsen und Assesoirs, die von Goldschmieden verfertigt wurden angeboten. Auf Wunsch verfertigt man bunte Glasscheiben (Bleiglas, gemalt - geklebt), Schmiedeisentore und Gitter. Der ästhetische Wert und die Preise behaupten ihren Platz auch im internationalen Vergleich.

Adresse: Péter Pál Str. Tel: 311 - 182

 Építész Graphische Galerie

Das Programm der Galerie ist ständige sowie Sonderausstellungen der Werke zeitgenössischer Architekten zu organisieren. Aussteller: József Finta, Ferenc Callmeyer, György Vadász, Zsófia Csomay, Bence Vadász, Miklós Hofer, Péter Czér, Csaba Virág, Péter Basa, Judit Z. Halmágyi, Miklós Miltényi, István G. Thurzó, Éva Szántó, Gyula Zsilinszky, gergely Fernezely, Ferenc Müller, Tamás Takács, Tibor Vákár, Katalin Doroszlay, Miklós Dobozi, András Schömer, János Roth, József Szincsák, István Sárvári, József Kerényi, Gyula Rutkay, László Horváth, László Szegner, Gyula Bretz, Ákos Bolla, Tibor Gál, Endre Szûcs, Tibor Puskás, István Novák, Tibor Szántó, Ignác Fehér, Mátyás Borostyánkõi, Mihály Kós, Zsolt Bánlaky, István Mányi, Csaba Fazekas, Ferenc Müller der jüngere, Szabolcs Bánszky.

Adresse: Martinovics Gasse 6. Geöffnet: Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Tel.: 310 - 019

 Sámán Galerie

Die Sámán Galerie und Hof bietet eine reiche Handels - und kulturelle Dienstleistung an. Das Familienunternehmen besteht aus einem Antiquitätenladen, einem kleinen Ausstellungsraum und aus einem gemütlichen Innenhof. Sie ist Schauplatz von Kammerausstellungen und Handwerkerpräsentationen. Im Sommer ist hier ein Töpferhof eingerichtet, wo man töpfern kann. Unter den Handwerken werden Holzschnitzerei, Schmieden und Schmuckfertigung aus Roßhaaren vorgestellt. Buchmessen und kleinere Kulturprogramme werden organisiert. Im Antiquitätenladen wird nicht nur verkauft. Der Inhaber beschäftigt sich auch mit dem Restaurieren von alten Lampen, Kleinmöbeln und Schmiedegittern.. Die Galerie ist vom Frühling bis Spätherbst geöffnet.

Adresse: Sámán Galéria, Kucsera Ferenc Str. 7. Tel: 300 - 050, 301 - 237

 Vincze Papierschöpfer Werkstatt

Die Werkstatt des Papierschöpfers ist als Sehenswürdigkeit einzigartig. Mit zweitausend Jahre alten Methoden fertigt er zeitfeste Papierbögen mit Wasserzeichen: für Künstler, Buchbinder, für die Werbung und Banken oder nur als Vergnügen. Produkte: Einzel - Diplome, Hochzeits - Balleinladungen, Visitenkarten, Umschläge, Briefpapier, Glückwunschkarten, Speisekarten, Weinetikette, Buchbinder - Raritäten, kunstvolle Aquarell - und Zeichenblätter sowie Papier, das zur graphischen Vervielfältigung geeignet ist. Auf Wunsch nimmt er auch graphische, tipographische und Druckvorbereitungen an. Die Werkstatt bietet den Künstlern Möglichkeit zum Schaffen und zur Ausstellung.

Adresse: Angyal Str. 5. Tel: 314 - 328

 Sankt Florian Galerie Modehaus

Im vorbildlich restaurierten, ins Milieu der Baudenkmäler gut passenden Eckhaus neben der Mitte des 18. Jahrhunderts gebauten Sankt Florian Kapelle entstand vor kurzem eine vielseitige Galerie. Eine Auswahl aus ihrem Angebot: Kleidung aus den niveauvollsten Werkstätten Ungarns: Orlando Collection, Kamara Modewerkstatt,Valéria Fazekas, Klára Farkas, Sántha, Mezey. Außergewöhnliche Möbelstücke aus dem 19. bzw. 20. Jahrhundert (Art Déco, sezessionistische, Dorfmöbel). Kommoden, Anrichten, Speisezimmergarnituren, Couchtische, Schränke sowie Glas - und Kunstgegenstände, Gemälde, Spiegel, Keramik. In der Galerie werden neben dem Verkauf regelmäßig Ausstellungen und Modenschau veranstaltet.

Adresse: Római sánc Gasse, Tel.: 300 - 604

 Palmetta Design Galerie

Im eleganten innenstädtischen Möbelhaus können die Arbeiten namhafter in - und ausländischer Designer gekauft werden. Unter anderem Textilien, Gläser, Keramik, Schmuckstücke, Lampen und Kleinmöbel. Die Auswahl wird durch Gemälde, Graphiken, Statuen und wertvolle Antiquitäten bereichert.

Adresse: Bogdányi Str. 14. Tel./Fax. 313 - 649

 
 

Aranysárkány Étterem (Restaurant zum Goldenen Drachen)

Als über die Schauküche nur noch geträumt wurde, war sie hier schon 1978 Wirklichkeit. Nach Attila Máhrs Auffassung ist Essen und Trinken eine "Vertrauenssache", man muß es zur Schau stellen. In seiner kleinen Gaststätte haben 50 Gäste Platz, und jeder Tisch und Stuhl steht noch so, wie bei der Eröffnung. Ein einmalig gemütlicher Ort. Viele Prominente waren hier Gast. Der liebste Stammgast und größter Gourmet war der Schriftsteller Ferenc Karinthy. Er aß Lamm, sooft er kam. Später schrieb er ein nettes Vorwort den Gästen als Empfehlung: "Die Gaststätte ist zum Begriff im Land und außer den Landesgrenzen geworden. Die prima Küche, die Atmosphäre der Räume und vor allem die Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Wirtsleute sind das Geheimnis des Erfolges von Aranysárkány". Dieses Geheimnis lebt jetzt bestimmt weiter, da Vater und Sohn gemeinsam die Wünsche der Gäste erfüllen.

Adresse: Alkotmány Str. 1/A. Tel.: 311 - 670

 Bárczy Gasthaus

Das Restaurant läßt die Barockwelt des 18. Jahrhunderts aufleben. Es befindet sich in einem 1734 gebauten Baudenkmal, wo 150 Plätze zur Verfügung stehen. Jeden Tag erwartet man die Gäste von 11 bis 22 Uhr.

Adresse: Bogdányi Str. 30. Tel.: 310 - 825 Fax.: 310 - 574

 Bükkös Pension Restaurant

In der Innenstadt von Szentendre, am Ufer des Bükkös Baches erwartet seit 1988 die Pension Bükkös mit 16 Zimmern, einem Gartenrestaurant und bewachtem Parkplatz ihre Gäste. Sie ist das ganze Jahr geöffnet. Den Aufenthalt in den gemütlichen Zimmern machen Bad, Minibar, Telefon, Satellitenfernsehen und Radio noch bequemer, das Ganze wird durch ein Frühstücksbuffet abgerundet. In den Zimmern können mit Ersatzbetten 40 Gäste untergebracht werden, aber man erwartet auch größere Gruppen zusammen mit dem naheliegenden Hotel (200m) auf gleichem Niveau. Die Auswahl des Restaurants an ungarischen Hausmannsspezialitäten und Getränken wird durch Flaschen - und Faßbierspezialitäten ergänzt. Die Organisierung von Manager - Trainings, Kurse und Sitzungen wird auch angenommem, auf Wunsch werden auch Ausflüge mit Führung organisiert. Man erwartet die neuen und Stammgäste, die die stimmungvolle an der Donau und am Berghang gebaute Stadt besuchen herzlichst im Hotel. Die Losung lautet: "Neben der Gemütlichkeit und Ordnung von zu Hause ungarische, familiäre Gastfreundschaft".

Adresse: Bükkös - Ufer 16. Tel.: 310 - 772, 312 - 021

 Chez Nicolas Restaurant

Das Restaurant befindet sich in der Altstadt von Szentendre, in einer patinierten Umgebung. Es bietet mit dem auf die Donau gehenden Terrassenrestaurant, mit ausgezeichneter Küche, elegantem Service und an Wochenenden mit Pianinomusik ein unvergleichliches gastronomisches Erlebnis. Geöffnet von 12 bis 24 Uhr, Montag Ruhetag. Die Bedienung hat eine jahrzehntelange Erfahrung im Bellevue Restaurant des Hotels Duna Inter Continental gesammelt.

Adresse: Kígyó Str. 10. Tel.: 311 - 288

 Dalmát Keller

Der Dalmát Keller beim Rab Ráby Platz ist ein beliebter Ort der Stadteinwohner. Auf seiner Bühne werden Jazz, - Rock - , Pop, - Folkkonzerte und verschiedene Kulturprogramme veranstaltet: Performance, Leseabende, Buchvorstellungen, Fotoausstellungen, Film - und Dia - abende, kunsthistorische Vorträge, Talk - Shows. Außer den Programmen bietet das Café die offene Atmosphäre des Ortes, das Treffen mit den Bürgern der Stadt an.

Adresse: Malom Str. 5.

 Hotel Danubius

Das früher im staatlichen Besitz gewesene Hotel hat die Familie Dombóvári gekauft. Die neuen Besitzer haben das Gebäude und die Einrichtung dem Niveau und den Ansprüchen der Zeit entsprechend modernisiert. Zur Zeit verfügt es über 50 Doppelzimmer mit Bad, ein Restaurant, eine Bierstube, einen Konferenzraum für 60 Personen, zwei Terrassen und eine Kegelbahn. Das Gebäude wird mit zwei Konferenzsälen erweitert. Im großen Garten des Hotels können im Sommer Gardenpartys veranstaltet werden. Es ist auf der Hauptverkehrsstraße 11 leicht zu erreichen. Dem Hotel gegenüber befindet sich das Freibad auf der Pap - Insel.

Adresse: Ady Endre Str. 28. Tel.: 312 - 511, Tel./Fax.:312 - 497

 Hotel Provincia

Das Hotel Provincia in der Nähe des Altstadtzentrums erwartet die Gäste, Touristen und Geschäftsleute, die ihre Zeit in einem eleganten, freundlichen Milieu verbringen möchten. Den Gästen stehen 23 exklusive Zimmer mit Bad, Minibar, Telefon sowie ein Apartment mit einzigartiger Einrichtung zur Verfügung. Der elegante, mit modernen technischen Mitteln ausgestattete Konferenzraum ist zum niveauvollen Organisieren von Sitzungen hervorragend geeignet. Die Bedingungen der aktiven Erholung sind hier auch gegeben: Schwimmhalle, Sauna, in der Nähe Tennis - und Golfplätze, Reitmöglichkeiten.

Adresse: Paprikabíró Str. 21 - 23. Tel.: 301 - 081, Fax.: 301 - 085

 Gasthof Horváth

Der Gasthof befindet sich in der historischen Innenstadt von Szentendre, auf einem ruhigem Platz im Grünen. Es ist ein Haus mit 7 Zimmern und einer familiären Stimmung. In den Zimmern können Ersatzbetten untergebracht werden, so können auch Familien bequem übernachten. Jedes Zimmer ist mit einer Dusche, einer Toilette und einem Fernseher ausgestattet. Den Gästen wird Frühstück serviert. Abends bietet die Bar im Erdgeschoß und der Garten angenehme Unterhaltung. Im Sommer kann gegrillt werden. Autos können auf dem geschlossenen Parkplatz oder in der Garage abgestellt werden. Die Gäste werden jeden Tag des Jahres erwartet.

Adresse: Daru Markt 2. Tel.: 313 - 950

 Nemzeti Bormúzeum és Labirintus Étterem (Nationales Weinmuseum und Labyrinth Restaurant)

Im Restaurant treffen sich Gastronomie und Weinkultur. 22 Weinanbaugebiete Ungarns werden vorgestellt, verbunden mit Weinprobe und Einkaufsmöglichkeiten. Die Besucher können auch die Werkzeuge des Weinbaus alter Zeiten kennenlernen. Im Restaurant werden Spezialitäten der ungarischen Küche mit zu ihnen passenden ungarischen Weinen angeboten. In den Räumlichkeiten mit verschiedener Atmosphäre (Jägersaal, Tokajer Weinstube, Dachterrasse, Innenterrasse) können Gruppen und Einzelgäste ausgezeichnet bedient werden.

Adresse: Bogdányi Str. 10. Tel.: 314 - 054

 Café Nostalgie

Weltberühmte Gäste - weltberühmte Atmosphäre. Seit 20 Jahren ist das Café, in dem bekannte Künstler auftreten, in dem sich das Dobos Süßigkeiten - Museum befindet, wo solche appetitliche Köstlichkeiten auf den Gast warten, wie Nostalgie - Cappuccino, Liktarium, die echte Dobos Torte.... und alles "wie es im großen Buche steht", ein Begriff. Eine Besonderheit des Cafés ist, daß der Gastgeber Tibor Éliás manchmal seine Gäste mit einem schönen ungarischen Lied überrascht, denn sowohl er als auch seine Frau sind Opernsänger. Überlassen Sie sich der Nostalgie, lassen Sie sich die süßen Erinnerungen der Vergangenheit anbieten, eine gastronomische Zeitreise nach Rezept des Süßigkeiten - Museums.

Adresse: Bogdányi Str. 2. Tel.: 311 - 660, 06 - 30 - 9210 - 928

 Obsitos Café und Restaurant

Beliebter Ort für Familienveranstaltungen, Delegationen, Freundestreffen. Nach Wunsch separater Raum, besondere Speisen, besondere Stimmung und solide Preise. Kein Ruhetag. Warme Küche von 12 bis 23 Uhr. Deutsch - englisch - und französischsprachige Speisekarten. Sie können einem alten Soldaten vertrauen!

Adresse: Telep Str. 14. Tel.: 315 - 564, 301 - 025

 Pizza Andreas

Auf der Donau - Promenade von Szentendre befindet sich eine originelle, süditalienische Trattoria. Es lohnt sich immer wieder einzukehren, um eine feine nach frischem Oregano und Basilikum duftende Pizza, feine Spaghetti oder Lasagne zu essen.

Adresse: Dunakorzó 5. Tel.: 310 - 530

 Rab Ráby Restaurant

Ein beliebtes Restaurant in Szentendre. Seine Gäste sind Künstler, Politiker, Wissenschaftler und Diplomaten. Die im 18. Jahrhundert gebaute Schmiede wurde mit Bewahrung der originellen Architektur 1982 von János Németh und seiner Familie in eine Gaststätte umgebaut. Namensgeber des Restaurants ist der Roman Rab Ráby von Mór Jókai. Handschellen, Fußfesseln und andere Folterwerkzeuge erinnern an den Roman, und an die ehemalige Schmiede; und dienen nicht der Erschreckung der Gäste. Schon deshalb nicht, weil von der Nachbarschaft der 170 Jahre alten Holzpresse noch niemand unzufrieden heimgegangen ist. Vielmehr mit der Erinnerung an den Geschmack der Gewürze der ungarischen Küche - Thymian und Rosmarin -, die zur Rückkehr verlocken.

Adresse: Kucsera Ferenc Str. 1. Tel.: 310 - 819

 Red Lion Pub

Das erste Geschäft des in England traditionellen Unternehmens wurde vor kurzem in Szentendre eröffnet. 5 Sorten Zapfbiere und mehrere Sorten Flaschen - Biere, 28 Arten von Whiskys, Steaks, Spiele die in Pubs heimisch sind, ein Gartenrestaurant und Preise, die für englische Pubs charakteristisch sind, erwarten die Gäste.

Adresse: Szerb Str. 2/A. Tel.: 318 - 607

 Reiterhof Rosinante

Der Gasthof mit 26 Zimmern befindet sich auf der Szentendre - Insel, auf dem Gebiet des Donau - Ipoly Nationalparks. Wer sich entscheidet, die Freizeit hier zu verbringen, kann in einer unberührten Naturlandschaft reiten, Reittouren machen, den englischen Buggy fahren und im Winter mit Pferdeschlitten Ausflüge machen. Es lohnt sich auch für Radfahrer oder mit dem Schiff Ankommenden das Fünfsterne - Restaurant zu besuchen. Sogar die Wassersportler finden hier eine gute Anlegestelle.

Adresse: Rosinante Fogadó, Szentendrei - Insel. Tel.: 394 - 195, E - mail: szentendre.lap.hu@gmail.com

 Marzipanmuseum

Im einzigen Marzipanmuseum der Welt können Sie den Höhepunkt der Konditorei und Marzipanfertigung kennenlernen. In mehr als 30 Vitrinen sind Meisterwerke zu besichtigen: wie z. B. das Parlament, 1,6 Meter hoch, Reliefs berühmter ungarischer historischer Personen, meisterhafte Hochzeitstorten, wunderbare mit Speisefarbe bemalte Marzipan - Bilder, die 2 Meter hohe Statue von Michael Jackson aus weißer Schokolade, zahlreiche Walt Disney Figuren und noch viele andere Meisterwerke. Und was nicht weniger wichtig ist, Marzipanstangen, Bonbons und phantasiereiche Marzipanfiguren. Im familiären Café werden alkoholfreie Getränke, Kaffee, Tee und heiße Schokolade serviert, wozu Feingebäck mit Sahne angeboten wird.

Adresse: Dumtsa Jenõ Str. 12. Tel.: 311 - 931

 Restaurant zum lustigen Mönch

Die Gaststätte wurde 1982 mit dem Aufhängen eines Schildes, das zwei angelnde Mönche darstellt, eröffnet. Ihre Speisekarte ist in 19 Sprachen zu lesen. Die Gerichte lassen Geschmäcke alter Zeiten aufleben. Der größte Teil der Gerichte sind Spezialitäten, die nur hier zubereitet werden und zu bekommen sind. Das Rezept der Suhajda - Suppe, der Freude der Mönche, des Borbíró Lendenbratens erschien in mehreren gastronomischen Zeitschriften. Dem Gästekreis gehören neben Prominenten der in - und ausländischen Künstlerwelt auch Geschäftsleute, Politiker, Diplomaten und weltberühmte Persönlichkeiten an. Ihre anerkennende Worte bewahren - weil es kein Gästebuch gibt - die verschiedenen Banknoten an der Wand. Der Besitzer ist István Dvorszky und seine Familie.

Adresse: Bogdányi Str. 3 - 5. Tel.: 310 - 544

 
 

Informationen

Tourinform Szentendre, Dumtsa Jenõ Str. 22. Tel.: 36/26/317 - 965, 317 - 966

Das Informationsbüro steht mit ausführlichen Informationen über Museen, Ausstellungen, Kultur - und Sportprogramme, Hotels, Pensionen, Campingplätze der Stadt und der Umgebung, sowie über Ausflugs - und Wandermöglichkeiten den in - und ausländischen Touristen und den Einwohnern der Stadt zur Verfügung. Folgende Informationen teilt das Büro mit:

Postleitzahl von Szentendre: 2000

Vorwahlnummer: 26

Telefonauskunft: 198

Postämter: Hauptpost: Kossuth Lajos Str. 23 - 25. Tel.: 311 - 322

Filialen: Hauptplatz 15. Tel.: 310 - 011

Fehérvíz Str. Tel.: 310 - 099

Bürgermeisteramt: Városház Platz 3. 2001 Pf. 54.

Tel.: 311 - 208 (Pforte) 312 - 912 (Sekretariat)

Fax: 312 - 905

Ärztlicher Nachtdienst: Bükköspart 27. Tel.: 312 - 650 (17 - 7 Uhr)

Feuerwehr: Martinovics Str. 11. Tel.: 105, 310 - 405

Rettungsdienst: Bogdányi Str. 31. Tel.: 104, 310 - 424, 312 - 933

Polizei: Dózsa György Str. 6/A. Tel.: 107, 310 - 233

Zivilschutz: Radnóti Str. 6. Tel.: 301 - 815 (Anrufbeantworter), 310 - 907 (Präsident), 311 - 554 (Sekretär)

 
 

Reisebüros:

Afro - Zoom Reisebüro, Városház Platz 4. Tel.: 312 - 828

Brazilka Reisebüro, Rózsa Str. 2. Tel.: 319 - 019

Dunatours, Bogdányi Str. 1. Tel.: 311 - 311

Jági Reisebüro, Kucsera Ferenc Str. 15. Tel.: 310 - 304

IBUSZ Reisebüro, Bogdányi Str. 11. Tel.: 310 - 181, Fax: 313 - 597

Voyage Hungarian Travel Agency, Bogdányi Str. 30. Tel.: 312 - 365, Fax: 310 - 574

 
 

Verkehr:

Autobus Sonderfahrt - Büro, Tel.: 310 - 080

Autobus Fahrplan Auskunft, Tel.: 311 - 996

Vorortbahn Fahrplan Auskunft, Tel.: 06 - 1 - 368 - 8814 (24 Stunden)

Nostalgiezug: Budapest, MÁV, Tel.: 06 - 1 - 302 - 3580

Schiffahrt Fahrplan Auskunft, Tel.: 312 - 690 (während der Saison), 06 - 1 - 318 - 1704 (das ganze Jahr)

Schiff - Vermieten: Budapest MAHART, Tel.: 06 - 1 - 318 - 1743

Taxis:

Központi, Tel.: 301 - 111

Dunakanyar, Tel.: 06 - 80 - 211 - 211, 06 - 08 - 311 - 111, 06 - 80 - 312 - 100

Fõtaxi, Tel.: 314 - 314

 
 

Parkplätze:

An der Hauptverkehrsstraße 11, an der Ecke Dunakanyar Ring und Paprikabíró Straße

vor dem Theatrum Freilichtkino

dem Dunakorzó entlang (nur für Pkws)

in der Dumtsa Jenõ Straße (nur für Pkws)

In den Pátriárka und Martinovics Straßen (nur für Pkws)

Abschleppdienst: Autoklub Abschleppdienst, Tel.: 311 - 999 (von 7 - 19 Uhr)

Fahrradreparatur: Balázs Fahrradladen und Reparaturstelle, Dunakanyar Ring 22. Tel.: 312 - 111

Alpin Trophy Fahrradladen, Reparaturwerkstatt, Fahrradverleih, Kossuth Lajos Str. 17 - 19., Tel.: 319 - 215

 
 

Unterkünfte:

Atrium Pension, Pátriárka Str. 6. Tel./Fax: 301 - 800, 06 - 30 - 900 - 2871

Hotel Bükkös, Bükkös part 16., Tel.: 312 - 021

Cola Pension, Dunakanyar Ring 50., Tel./Fax: 310 - 410

Hotel Danubius, Ady Endre Str. 28., Tel.: 312 - 489

Gasthof Horváth, Daru piac 2., Tel./Fax: 313 - 950

Hubertus Pension, Tyukos dûlõ 10., Tel.: 310 - 616

Ilona Pension, Rákóczy Ferenc Str. 11., Tel./Fax: 313 - 599

Hotel Kentaur, Marx Platz 3 - 5., Tel./Fax: 312 - 125

Panoráma Pension, Bereg Str. 32., Tel.: 315 - 151

Pension Nr. 100, Ady Endre Str. 100., Tel.: 312 - 881

Jugendherberge - Camping, Pap - sziget, Tel.: 310 - 697

Hotel Provincia, Paprikabíró Str. 21., Tel.: 301 - 081

Hotel Róz, Pannónia Str. 6/b., Tel.: 311 - 737, Fax: 310 - 979

Szent Andrea Pension, Egres Str. 22., Tel./Fax: 311 - 989

Zita Pension, Õrtorony Str. 16, Tel.: 313 - 886

 
 

Restaurants:

Restaurant Anonymus, Kucsera F. Str. 11., Tel.: 315 - 771

Gaststätte Aranysárkány, Alkotmány Str. 1/a., Tel.: 311 - 670

Bárczy Gasthof, Bogdányi Str. 30., Tel.: 310 - 825

Chez Nikolas Restaurant, Kígyó Str. 10., Tel.: 311 - 288

Csülkös Steffl, Kisfaludy Str. 2., Tel.: 311 - 255

Elisabeth Restaurant, Hauptplatz 17., Tel.: 311 - 175

Görögkancsó Restaurant, Görög Str. 1., Tel.: 301 - 729, 301 - 644

Korona Restaurant, Hauptplatz 18 - 19., Tel.: 313 - 651

Labirintus Restaurant, Bogdányi Str. 10., Tel.: 317 - 054

Levendula Gaststätte, Levendula Str. 2., Tel.: 313 - 629

Magyar Pince, Dunakorzó 7/a., Tel.: 311 - 261

Obsitos Restaurant und Café, Telep Str. 14., Tel.: 315 - 564, 301 - 025

Öregpatak Restaurant, Sztaravodai Str. (im Freilichtmuseum), Tel.: 312 - 304/126

Parola Gaststätte, Vasvári Pál Str. 2., Tel.: 312 - 621

Régimódi Gaststätte, Dumtsa Jenõ Str. 2., Tel.: 311 - 105

Rab Ráby Gaststätte, Péter - Pál Str. 1/a., Tel.: 310 - 819

Red Lion Pub, Szerb Str. 2/a., Tel.: 318 - 607

Várdomb Gaststätte, Rákóczy Str. 3., Tel.: 314 - 455

Vidám Szerzetesek Restaurant, Bogdányi Str. 3 - 5., Tel.: 310 - 544

Vadászkert Gaststätte, Ady Endre Str. 6., Tel.: 314 - 303

 
 

Andere Möglichkeiten zum Essen:

Dalmát Pince, Malom Str. 5.,

Dixie Chicken und Salatbar, Dumtsa Jenõ Str. 16., Tel.: 311 - 008

Nosztalgia Café, Bogdányi Str. 2., Tel.: 311 - 660

Surányi Konditorei, Kovács László Str. 3., Tel.: 313 - 942

Szabó Konditorei, Dumtsa Jenõ Str. 12., Tel.: 311 - 931

 
 

Kultur:

Dunaparti Kulturhaus, Dunakorzó 11/a., Tel.: 312 - 647

Bibliothek des Komitats Pest, Pátriárka Str. 7., Tel.: 310 - 222

Szentendre Theatrum, Pátriárka Str. 7., Tel.: 301 - 088

Redaktion der Szentendre és vidéke, Pátriárka Str. 7., Tel.: 310 - 294

Vujicsics Tihamér Musikschule, Dunakorzó 16., Tel.: 318 - 441

 

Wenn Sie die ungarischen und Nationalitätenvereine (Chöre, Orchesters und Tanzgruppen) engagieren möchten, finden Sie Informationen beim Dunaparti Kulturhaus, bei der Musikschule Vujicsics Tihamér und beim Bürgermeisteramt.

 

Für Konferenzen und Vorträge geeignete Räumlichkeiten:

Theatersaal der Stadt (Bibliothek des Komitats Pest), Pátriárka Str. 7., Tel.: 310 - 222, Aufnahmevermögen: Theaterraum: 360 Personen, mit Vorhalle und Ausstellungsraum

ZMNE Universitätsklub, Dózsa György Str. 12., Tel.: 312 - 888, Aufnahmevermögen: Theatersaal: 360 Personen mit einer Vorhalle für 400 Personen und mit 4 separaten Räumen

Offizierskasino, Dózsa György Str. 8., Tel.: 312 - 822, Aufnahmevermögen: Restaurant: 200 Personen, mit zwei separaten Räumen

Prunksaal des Bürgermeisteramtes, Városház Platz 3., Tel.: 311 - 208, Aufnahmevermögen: 100 - 150 Personen

Haus der Parteien, Dunakorzó 18., Tel.: 312 - 233, Aufnahmevermögen: 120 Personen

Musikschule, Dunakorzó 16., Tel.: 310 - 024, Aufnahmevermögen: 120 Personen

 
 

Für Freilichtveranstaltungen geeignete Plätze:

Hauptplatz, Postás - Strand, Sportplätze in Izbég und in der Püspökmajor Wohnsiedlung (Auskunft: Bürgermeisteramt); Kirchenhügel (Auskunft: römisch - katholische Pfarrei, Tel.: 312 - 545)

 
 

Gottesdienste:

römisch - katholisch:

Péter - Paul Kirche (Péter - Pál Str.)

an Werktagen: um 7 Uhr (im Winter), um 730 Uhr (im Sommer) und um 18 Uhr (im Winter), um 1830 Uhr (im Sommer)

Sonntags: um 9 Uhr (im Winter und im Sommer),um 1130 Uhr (im Winter und im Sommer) und um 18 Uhr (im Winter), um 1830 Uhr (im Sommer)

Pfarrkirche (Kirchenhügel)

Sonntags: um 7 Uhr (im Sommer),um 730 Uhr (im Winter)

Izbéger Kirche (Szentlászlói Str.)

an Werktagen: um 18 Uhr, Sonntags um 10 und 18 Uhr

Franziskanergymnasium (Áprily, Lajos Platz)

Sonntag um 9 Uhr (während des Schuljahres)

 

reformierte Kirche (Rákóczy Ferenc Str. 14.)

Sonntags um 10 Uhr

 

evangelische Kirche (Bükköspart 2.)

Sonntags um 11 Uhr

 

baptistisches Bethaus (Rákóczy Ferenc Str. 27.)

Donnerstags um 18 Uhr

 

orthodoxe Kirchen:

Bischofskirche (Pátriárka Str. 5.)

Samstags um 17 Uhr (im Winter), 18 Uhr (im Sommer)

Sonntags um 10 und 16 Uhr

 
 

Museen und Galerien:

Direktion der Museen des Komitats Pest, Hauptplatz 6., Tel.: 310 - 790

Anna Margit - Ámos Imre Sammlung (ständige Ausstellung), Bogdányi Str. 10.

Barcsay Sammlung (ständige Ausstellung), Dumtsa Jenõ Str. 10.

Blagovesztenszka serbisch - orthodoxe Kirche (im Sommer als Museum), Görög Str.

Czóbel Museum (ständige Ausstellung der Werke von Béla Czóbel und seiner Frau Mária Modok), Templom Platz 1.

Ferenczy Museum (ständige Ausstellung der Werke der Familie Ferenczy: Károly Ferenczy Kunstmaler, Olga Fialka Graphikerin und Kunstmalerin, sowie ihre Kinder, Valér Kunstmaler, Béni Bildhauer und Noémi Gobelinkünstlerin), Hauptplatz 6., Tel.: 310 - 244

Kerényi Jenõ Gedenkmuseum ( im Winter geschlossen) Ady Endre Str. 5.

Kmetty János Gedenkmuseum, (ständige Ausstellung) Hauptplatz 21.

Kovács Margit Keramiksammlung ( ständige Ausstellung), Vastagh György Str. 1.

Mészáros Dezsõ Statuenpark, Dunakanyar Ring

Kunstmühle, Bogdányi Str. 32.

Haus der Volkskunst (Ausstellungsraum für Sonderausstellungen, im Winter geschlossen), Rákóczy Str. 1.

Römisches Lapidarium, Dunakanyar Ring

Szentendre Galerie (Ausstellungraum für Sonderausstellungen), Hauptplatz 2 - 5.

Sammlung serbischer Sakralkunst (ständige Ausstellung), Pátriárka Str. 5., Tel.: 312 - 399

Vajda Lajos Gedenkmuseum (ständige Ausstellung), Hunyadi Str1.

Städtisches Verkehrsmuseum (im Winter geschlossen), Dózsa György Str., Tel.: 314 - 280

Puppenmuseum (ständige Ausstellung), Sas Str. 18., Tel.: 316 - 468

Weinmuseum (ständige Ausstellung), Bogdányi Str. 10., Tel.: 317 - 054

Dobos Süßigkeit und Gastromuseum (ständige Ausstellung), Bogdányi Str. 2., Tel.: 311 - 660

Marzipanmuseum (ständige Ausstellung), Dumtsa Jenõ Str. 12., Tel.: 311 - 931

 
 

Galerien:

Anna Galerie, Sánc Str. 2., Tel.: 313 - 939

ARS Amandi Panoptikum, Malom Str. 4/a., Tel.: 312 - 894

Artéria Galerie, Városház Platz 1., Tel.: 310 - 311

Galerie der Barcsay Schule, Kálvária Str. 18., Tel.: 310 - 934

Céh Galerie, Bercsényi Str. 3., Tel.: 312 - 067

Christoff Galerie, Bartók Béla Str. 8., Tel.: 319 - 583

Domb Galerie, Alkotmány Str. 14., Tel.: 319 - 086

Építész Grafikai Galerie, Angyal Str. 6., Tel.: 319 - 790

Erdész Galerie, Bercsényi Str. 3., Tel.: 317 - 925

Metszet Galerie, Hauptplatz 15., Tel.: 312 - 577

Szentendre Galerie, Hauptplatz 20., Tel.: 310 - 139

Galerie der Künstlerkolonie, Bogdányi Str. 51., Tel.: 311 - 463

Palmetta Design Galerie, Bogdányi Str. 14., Tel.: 313 - 649

Péter - Paul Galerie, Péter - Pál Str. 1., Tel.: 311 - 182

Tasi Restaurant Galerie, Mester Str. 6., Tel.: 316 - 315

ZMNE Kossuth Galerie, Dózsa György Str. 12., Tel.: 312 - 135

 
 

Sport:

Angeln: Angelverein von Szentendre, Tel.: 06 - 209 - 682 - 725 (Károly Kis)

Bogenschießen: Kesõ Bogenschießenverein, Sankt Florian Hof, Kossuth Lajos Str. 13. (János Jeles)

Turul Bogenschützen - und Reiterverein, Anna Str., Tel.: 310 - 984 (Zoltán Vígh)

Radfahren: Hegyi Mazsolák Sportverein, Tel.: 312 - 111 (Balázs Nagy)

Drachenfliegen: Aeroglobus Fliegersportverein, Dunabogdány, Tel.: 06 - 20 - 9437 - 153 (Attila Magyar)

Tennis: Bürgertennisklub von Szentendre, Neben dem Theatrum Freilichtkino, Tel.: 06 - 209 - 124 - 096 (László Horváth)

Tennis und Beach Volleyball: ELCOMP Sportverein, Postás Strand, Tel.: 06 - 60 - 330 - 000, 06 - 309 - 330 - 000 (Balázs Somogyi)

Wandern, Reit - und Wassertouren: HOD Tourverein, Tel.: 06 - 1 - 462 - 0099 (Miklós Árpássy)

Schwimmen: Szentendre, Pap - Insel Strandbad, Tel.: 310 - 697 (in der Saison), 310 - 909 (im ganzen Jahr)

Leányfalu Strandbad, Tel.: 383 - 370

Visegrád - Lepence Freibad, Tel.: 398 - 208

Wassersport: VITAL Sportverein, Bootshaus neben der Schiffanlegestelle, Tel.: 06 - 209 - 824 - 397

 

Sporthallen:

Barcsay Jenõ Grundschule (Tel.: 310 - 934) und Móricz Zsigmond Gymnasium (Tel.: 310 - 408)

 
 

Arztpraxen:

Kreisärzte, Bükköspart 27., Tel.: 318 - 018

Poliklinik, Kanonok Str. 1., Tel.: 312 - 299

Kinderärzte, Dunakanyar Ring 32., Tel.: 310 - 075

Zahnärzte, Bükköspart 36., Tel.: 311 - 313

 

Tierarzt, Tierklinik von Szentendre, Bogdányi Str. 41., Tel.: 314 - 287

Árvácska Tierschutzverein von Szentendre, Tel.: 314 - 799 (Ilona Massány), 312 - 290 (Frau Horn)

 
 

Apotheken:

Stadtapotheke, Kanonok Str.3., Tel.: 310 - 487

Sankt Andreas Apotheke, Paprikabíró Str. 1/a., Tel.: 310 - 868

Vasvári Apotheke, Sas Str.10., Tel.: 312 - 825

Andrea Apotheke, Hamvas Béla Str. 2., Tel.: 310 - 828

 
 

Dienstleistungen:

Ökometeorologische Station, Kellár Studio, Dunakanyar Ring 28/a, Tel.: 315 - 788

Donauregionale Wasserwerke, Kalászi Str.2., Tel.: 310 - 722

Kanalisationswerke, Tel.: 310 - 389

Elektrische Werke, Dózsa György Str. 81., Tel.: 312 - 210

Stadtreinigung, Müllabfuhr, Szabadkai Str. 9., Tel.: 310 - 788

Wechselstelle für Gasflaschen, Vasúti Villasor, Tel.: 312 - 696

 
 

Autor:

György Máté

Mit Benutzung der Arbeiten von:

Klára Dóka

Dr. Edit G. Sin.

Frau Dr. Katona, Katalin Szentendrey

Erika Pethõ Németh

Frau Sándy, Katalin Wolf

Sándor Soproni

Tamás Schleininger

Lóránt Ürmös

Gemeinnützige Informationen zusammengestellt von

Mónika Becze

Márta Kisfalusi

Tourinform Szentendre

Photos

István Miser

SZFM Archiv

SZEGY Archiv

SZNM Archiv (Péter Deim)

Landkarten von

Tibor Erdélyi

Übersetzung ins Englische, Deutsche und Französische:

STOLL Sprachstudio und Übersetzbüro

Redaktion

Beatrix Nemesházi

Redaktionsschluß: 20. Februar 1999

Planung von Péter Bereznai

herausgegeben von der Selbstverwaltung der Stadt Szentendre

verantworlicher Herausgeber:

Gábor Miakich Bürgermeister

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ISSN